Zukunfts-Rennen: Wiesenpfad-Sohn Abendwind ?berrascht

Mit einer Überraschung endete am Mittwoch in Baden-Baden das Zukunfts-Rennen, das erste Grupperennen für die Zweijährigen in dieser Saison auf deutschem Boden. Denn der von Trainer Waldemar Hickst für Gisela Remmert trainierte Wiesenpfad-Sohn Abendwind (Foto) setzte sich in der 1400 Meter-Prüfung als 110:10-Außenseiter gegen Magic Artist und Kerosin durch.

Damit sorgte der Hengst aus dem Weidenpescher Park in dem mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen nicht nur für den ersten Gruppesieg seines Betreuers in dieser Saison, sondern auch für den ersten Gruppesieg eines Nachkommens seines Vaters, der in diesem Jahr seinen ersten Jahrgang auf der Bahn hat.

Von der Spitze aus hatte Alexander Pietsch mit Abendwind in der Zielgeraden stets die Oberhand und behauptete sich mit einem Kopf-Vorteil knapp gegen den gut endenden Magic Artist, hinter dem der Schlenderhaner Kerosin ebenfalls minimal vor dem französischen Gast Imperiator Dritter wurde. Platz fünf ging an den Ammerländer High Duty, der als 29:10-Favorit in die Startmaschine eingerückt war.

‚Für dieses Jahr machen wir mit Abendwind Schluss‘, erklärte Harro Remmert nach dem Rennen. ‚Er ist ein Meiler, kein Pferd für weitere Wege‘, ergänzte Trainer Waldemar Hickst. Und Alexander Pietsch, der Siegjockey, lobte die Unkompliziertheit des Siegers.

Die Enttäuschung des Rennens war sicher das Laufen von Smoke on the Water, der in weitem Bogen in den Einlauf, und schließlich als Letzter über die Linie kam. Diese Form kann so sicher nicht stimmen.

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