Mit einer gewaltigen Überraschung endete der mit 55.000 Euro dotierte Preis der Sparkassen Finanzgruppe, Gruppe III, über 2000 Meter. Denn mit dem Sieger Polish Vulcano (Foto) konnte man doch nur ganz bedingt rechnen. Der Schützling von Hans-Jürgen Gröschel kam noch im Mitteltreffen in die Gerade und wurde von Wladimir Panow dann in der Bahnmitte eingesetzt.
Danach gab es kein Halten mehr für den Hengst des Rennstalles Darboven und die Überraschung im ersten Gruppe-Event der Großen Woche war perfekt.
150:10 zahlte der Sieger und Trainer Hans-Jürgen Gröschel war hinterher voll des Lobes über seinen Reiter, der ein tolles Comeback nach seiner kleinen Verletzungspause gab. „Polish Vulcano musste eine Verletzung an der Hinterhand auskurieren, doch Herr Darboven hat dem Pferd die nötige Zeit zur Rekonvaleszenz gegeben. Das nächste Ziel könnte in Hoppegarten der Westminster-Preis der Deutschen Einheit sein. Da der Fuchs startschwierig ist, kommt ein Auslandsstart erst im nächsten Jahr in Betracht“, meinte Hans-Jürgen Gröschel (Video ansehen).
Während sich Earl of Tinsdal den zweiten Platz schnappte, reichte es dahinter für den Co-Favoriten Petit Chevalier nach ganz schlechtem Rennverlauf nur zum dritten Platz. Der klare 17:10 Favorit, der dreimal in Folge siegreiche Ittlinger Neatico, kam nur auf den vorletzten Platz, war allerdings nicht weit geschlagen, wie überhaupt die Abstände am Ende knapp waren.











