Ohne bessere Möglichkeiten war am Ende der von Trainer Michael Figge für die Rennstall EIVISSA GmbH in München-Riem trainierte Superplex, für den Auftritt im Prix Guillaume d‘Ornano (2000 m) am Donnerstag, das mit 400.000 Euro zweithöchstdotierte europäische Gruppe II-Rennen, hatte man sich eigens die Dienste des Lanfranco Dettoris gesichert, der den dreijährigen Multiplex-Sohn zunächst auf sechster Position hielt.
Doch schon im Schlussbogen war deutlich zu erkennen, dass es an diesem Tag für den Sieger des Prix Daphnis sehr, sehr schwer werden würde. Zwar versuchte Frankie Dettori seinen Partner, der beim Öffnen der Boxentüren zu einem Kurs von 190:10 auf die Reise ging, nach allen Kräften zu unterstützen, doch waren andere Pferde an diesem Donnerstag einfach zu stark für den deutschen Vertreter. Am Ende langte es nur zum achten und damit vorletzten Platz, der Abstand zu den vorderen Pferden war entsprechend groß. Aber auch der Favorit konnte vorne nicht punkten.
An der Innenseite wurde der von Jean-Claude Rouget trainierte Morandi unter dem französischen Champion-Jockey Christophe Soumillon kurz vor dem Ziel noch vom Großteil des Feldes überrollt. Es gewann die 45:10-Chance Vancouverite (Pierre-Charles Boudot) aus dem Stall von Andre Fabre vor seinem Trainingsgefährten Pilote (Flavien Prat) und Zhiyi (Pascal Bary/Thierry Thulliez).
Einen deutschen Sieg gab es am Donnerstag in Deauville aber doch. Der von Peter Schiergen trainierte Majestic Power (20:10) gewann unter Christophe Soumillon ein Reclamer (27.000 Euro) über 1300 Meter.
In Vittel siegte zuvor der von Werner Hefter trainierte Zweijährige Mephisto (Martin Seidl) als 59:10-Chance in einem mit 17.000 Euro dotierten Meilenrennen.









