Im sportlichen Rahmenprogramm des zweiten Tages des Hamburger Derby-Meetings am Sonntag stand ein über 1800 Meter führender Ausgleich I im Fokus. Und hier gewann der bei nunmehr vier Starts 2013 noch ungeschlagene Belango (Foto, 37:10) unter Eddy Hardouin. Der Siebenjährige Tertullian-Sohn aus dem Champion-Quartier von Roland Dzubasz siegte leicht und bewies, dass er auch außerhalb seiner Heimatbahn gewinnen kann.
Dahinter kamen die nächsten fünf Pferde fast in Linie an den Zielpfosten. Auf dem zweiten Platz hatte Primera Vista (Mario Hofer/Andre Best) den Kopf vor Nordic Truce (Peter Schiergen/Am. Dennis Schiergen) und Nafar (Waldemar Hickst/Alexander Pietsch), die sich den dritten Rang im toten Rennen teilten. Das zweitwertvollste Handicap, ein Ausgleich II über 1800 Meter, ging an die von Hans-Jürgen Gröschel für den Rennstall Darboven trainierte Koffi Angel, die unter Norman Richter ihren vierten Sieg in Serie erlief. Auch der dritte Rang ging durch Foreign Princess (Andre Best) an Gröschel. Zweiter wurde Collodi (Peter Schiergen/Am. Dennis Schiergen).
Andreas Helfenbein war unter den Aktiven der Mann des Tages. Neben dem IDEE Hansa Preis (siehe Extra-Text) gewann er zwei weitere Rennen. Gleich die erste Prüfung ging an den am Stall von Markus Klug beschäftigten Jockey. Mit Moi Lolita (14:10) aus dem Gestüt Görlsdorf, das sich den ersten Ruf Helfenbeins sicherte, gewann er ein Altersgewichtsrennen über die Meile. Den Ausgleich III über 1600 Meter gewann Helfenbein dann mit der 34:10-Chance Adolphe Adam aus dem Quartier von Andreas Löwe. Das mittlere Handicap über 1400 Meter wurde von der 178:10-Außenseiterin Al Quintana (Stefan Richter/Bayarsaikhan Ganbat) gewonnen.
Bei den Dreijährigen setzte sich über die Meile die von Andreas Wöhler für WH Sport International trainierte Picayune (87:10) unter Eduardo Pedroza gegen Messi (Paul Harley/Bayarsaikhan Ganbat) und Diaccia (Peter Schiergen/Am. Dennis Schiergen) durch. Der viermalige Champion-Jockey Eduardo Pedroza gewann zudem den abschließenden Ausgleich IV über 1400 Meter mit der von Ralph Schaaf trainierten Ricadonna (38:10).









