Mayers Quidamo starker Zweiter im Grand Prix de Lyon

Bei der Veranstaltung im französischen Lyon-Parilly kamen auch am Samstag wieder einige in Deutschland trainierte Pferde an den Start. Der von Jutta Mayer in München Riem trainierte Quidamo (Foto) startete unter Jockey Mirco Demuro dabei in der wertvollsten Prüfung des Tages, dem mit 50.000 Euro dotierten Grand Prix de Lyon, einem Listenrennen über 2400 Meter.

Es war gleichzeitig der fünfte Lauf zur Rennserie „Le Defi du Galop“. Und der als 140:10-Außenseiter gestartete Monsun-Sonn aus dem Besitz des Gestüts Park Wiedingen zeigte eine starke Leistung. Nach einem Rennen von der Spitze aus ließ sich Demuro aus im Endkampf nicht aus Ruhe bringen und konnte im Kampf um den zweiten Platz sogar noch einmal zulegen. Einzig der von Francois-Xavier Bertras gerittene 37:10-Favorit Zack Hall (François Rohaut) war zu stark für den deutschen Gast. Dritter wurde Temple Bar (Frederic Rossi/Franck Blondel).

Gleich ein dreifaches deutsches Aufgebot kam in einem Altersgewichtsrennen (27.000 Euro) über die Meile an den Start. Hier setzte sich der Uwe Stoltefuß trainierte Sommerabend (43:10) unter Mirco Demuro nach einem Rennen auf Warten in der Bahnmitte gegen Tagar Bere (Marc Pimbonnet/Maxime Guyon) und den von Waldemar Hickst trainierten Maningrey (Marc Lerner), der als Dritter ebenfalls eine ansprechende Leistung zeigte, durch. Der dritte im Bunde, Werner Hefters Glad Sky (Anthony Crastus), verfehlte mit Rang acht die Geldränge.

Die letzten beiden in Deutschland trainierten Pferde an diesem Tag kamen in einem Handicap (19.000 Euro) an den Start. Hier kam der von Werner Hefter trainierter Thanos (Anthony Crastus) mit dem letzten Galoppsprung auf den dritten Rang zum Sieger Kitten Rock (93:10, Keven Borgel/Fabrice Veron). Manfred Webers Nelia (Marc Lerner) verdiente mir Rang fünf ebenfalls noch Geld.

Ohne bessere Möglichkeiten war Jutta Mayers Tiketitan (Mirco Demuro) im „Opener“, einem Rennen für Zweijährige (27.000 Euro) über 1200 Meter. Der Desert Prince-Sohn passierte den Zielspiegel als Sechster und damit Letzter. Es siegte die von Marc Pimbonnet trainierte 120:10-Außenseiterin Testa Rossi (Guillaume Mandel).

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