N?chstes Ziel Hamburg! Wild Silva empfiehlt sich f?r mehr

Mit zwei am Ende glücklich verlaufenden Stürzen, begann der Krefelder Renntag mit einer Schrecksekunde und auch ein Starthelfer hatte mächtig Glück, als die Ebbesloherin Amatia (Andrasch Starke) im Sieglosen-Rennen für dreijährige Stuten über 2200 Meter durch die Boxentür brach und ihn zu Boden brachte. Die von Peter Schiergen trainierte Stute kam trotz der Hektik vor diesem Rennen gut in die Partie und musste sich in diesem stark besetzten Rennen am Ende nur der gut auaufgelegten Röttgenerin Wild Silva (49:10, Daniele Porcu) aus dem Quartier vom Markus Klug und Lady Liberty (Andreas Löwe/Andreas Helfenbein) geschlagen geben.

Noch ohne bessere Möglichkeiten war Stall Ullmanns Wiener Walzer-Schwester Walzerprinzessin (Wilhelm Giedt/Adriede Vries) bei ihrem Lebensdebüt. „Wild Silva (Foto) wird jetzt wohl in den Hamburger Stuten-Preis gehen und wir hoffen auf weichen Boden. Da ist sie noch eine Klasse besser. Danach wird es dann in die Diana gehen“, so Trainer Markus Klug.

Das Duo Klug/Porcu sicherte sich zudem noch den Ausgleich III über 2200 Meter mit der für WH Sport International trainierten Lira (49:10). In einem starken Finish setzte sich die Dashing Blade-Tochter gegen den favorisierten Alberto Hawaii (Elfi Schnakenberg/Eduardo Pedroza) durch, hinter dem A Mighty Heart (Stefan Wegner/Andreas Helfenbein) Dritter wurde.

In einem mittleren Handicap über 2050 Meter durften sich die Wetter, die ihr Geld auf den von Ira Ferentschak trainierten Giant Step gesetzt hatten, freuen. Nach einem Rennen auf Warten kam der Big Shuffle-Sohn nach fast zwei Jahren ohne Sieg als 207:10-Außenseiter gegen Volany (Dr. Andreas Bolte/Filip Minarik) und Cratos (Daniel Christiaan Klomp/Stephen Hellyn) zum Zuge.

Lediglich 12:10 gab es zuvor auf den Sieg des von Peter Schiergen trainierten Salon Rock in einem 2050 Meter-Rennen. Dabei musste Andrasch Starke gehörig kämpfen und war „froh, als das Ziel kam.“ Rang zwei ging an die stark laufende Swinging Lonely (Markus Münch/Jozef Bojko). Andrasch Starke gewann zudem den Ausgleich IV über 2050 Meter mit dem von Kerstin Biskupski trainierten Samuro (77:10).

Das abschließende Jagdrennen ging über 3500 Meter und hier gab es einen nicht unerwarteten Vovcenko-Stall-Einlauf. Marequita (22:10) gewann unter Marian Falk Weißmeier mit einer Nase vor Indian Sun (Cevin Chan). 29:10 zahlte dieses Zweierwette. Für die beiden Erstplatzierten geht es nun ins Hamburger Seejagdrennen.

Geduld mussten die Wetter an den Kassen beweisen. Leider konnten an diesem Tag nur 12 der insgesamt 35 Wettkassen geöffnet werden. Grund dafür waren zerfressene Leitungen im Totalisator-Hauptgebäude. Man konnte dieses Problem allerdings durch eine gute Organisation in Grenzen halten und so kam man am Ende auf einen ordentlichen Umsatz von 135.000 Euro (ohne Ponyrennen). Wegen heftiger Regenfälle im Vorfeld der Veranstaltungen befürchtete man, dass nicht all zu viele Besucher den Weg in den Stadtwald finden würden. Bei gutem Besuch erwies sich dieses Befürchtung allerdings als unbegründet.

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