Ein Dutzend Rennen standen am Pfingstmontag auf der Kölner Karte. Gleich zu Beginn der Veranstaltung durften sich die Besucher auf den ersten Schlenderhaner Starter in diesem Rennjahr freuen. Der als 17:10-Favorit gestartete Ivanhowe (Fot0) aus dem Stall von Wilhelm Giedt löste seine Aufgabe unter Adrie de Vries völlig souverän. „Trotz des schlechten Rennverlaufs hatte ich immer ein gutes Gefühl“, so de Vries nach dem Rennen. Hochüberlegen mit zwei Längen lautete der offizielle Richterspruch.
Für den Soldier Hollow-Sohn könnte es nun in das Union-Rennen gehen. Das große Ziel heißt natürlich Derby. Adrie de Vries legte gleich im Rennen darauf nach und gewann mit dem von John Smith trainierte Avow (29:10). Und auch die dritte Prüfung, ein Dreijährigenrennen über 1850 Meter, ging an Adrie de Vries, der dieses Mal den Schlenderhaner Szoff (54:10, Wilhelm Giedt) in den Händen hatte. Für de Vries waren an diesem Tag aller guten Dinge vier und so holte er sich mit Dome Rocket (50:10, Geert van Kempen) auch noch den abschließenden Ausgleich IV über 2200 Meter.
Ein Röttgener Sieg durfte am Mehl-Mülhens-Renntag natürlich nicht fehlen. Dafür sorgte der von Markus Klug trainierte Andreas (30:10) im Ausgleich III über 2400 Meter, der unter Daniele Porcu den ebenfalls aus Röttgener Zucht stammenden Stallgefährten Wilson (Andrasch Starke) auf den zweiten Rang verwies. Durch Diska (33:10) aus dem Rennstall von Markus Klug gab es an diesem Tag noch einen weiteren Röttgener Sieg. Unter Daniele Porcu gewann die Kallisto-Tochter ein Altersgewichtsrennen über 1600 Meter. Das mittlere Handicap (1850 Meter) sicherte sich der treue Elgin (73:10, Andrasch Starke) aus dem Rennstall von Ralph Schaaf.
Der aktuelle Champion-Jockey gewann zudem noch mit dem brandheißen Favoriten Russian Tango (15:10, Andreas Wöhler) ein Altersgewichtsrennen über 1850 Meter. Einen Debüt-Sieg feierte der junge Reiter Daniel Paulick der mit Air Dream (202:10, Heike Rosenbach) einen Ausgleich IV über die Meile gewann.Zwischen den Rennen kamen zwei Turf-Legenden zu ihren Ehren. So wurden der langjährige Auenqueller Trainer Uwe Ostmann und Rennkommentator Manfred Chapman unter dem Applaus der Besucher verabschiedet. Ostmann erhielt dabei die goldene Ehrennadel des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen.










