Ganze sieben Pferde reisten am Pfingstmontag aus dem europäischen Ausland nach Köln-Weidenpesch, um sich im zur Gruppe II zählenden Mehl-Mülhens-Rennen (153.000 Euro) mit einem deutschen Trio zu messen. Die über die Meile führenden German 2.000 Guineas in Köln waren der erste Klassiker der deutschen Turf-Saison. Am Ende stand ein nicht unerwarteter Gäste-Sieg.
Allerdings hatte nicht einer der hoch eingeschätzten englischen Gäste am Ende die Nase vorne, sondern der einzige französische Gast Peace At Last aus dem Quartier von Henri-Alex Pantall. Unter Fabrice Veron zeigte der als 302:10-Außenseiter gestartete Oasis Dream-Sohn eine beeindruckende Leistung. Dabei musste er sich lange gegen den außen heranstürmenden Global Bang wehren. Der Schützling aus dem Rennstall von Mario Hofer schien nach Startverlust bereits aus dem Rennen, doch Adrie de Vries brachte ihn wieder ans Feld heran und beinahe noch zum Sieg. „Ich bin sehr zufrieden mit seiner Leistung. Er wurde aber ein bisschen lange auf Warten geritten“, so Hofer.
Überglücklich war natürlich auch der Besitzer des Siegers. „Ich habe mit diesem Sieg nicht gerechnet“, so Guy Heald. Dritter wurde der von Saeed Bin Suroor trainierte Tawhid unter Mickael Barzalona, der auch lange um mehr kämpfte. Der favorisierte Law Enforcement (Richard Hannon/Sean Levey) hatte keine besseren Möglichkeiten. Für Henri-Alex Pantall ist Köln in diesem Jahr ein besonders gutes Pflaster. Mit Beatrice gewann er hier schon das Schwarzgold-Rennen.











