Gerade eine gute halbe Stunde war es her, als sich der Kölner Trainer Waldemar Hickst am Samstag über den Sieg seiner Stute Daksha im Iffezheimer Diana-Trial freuen konnte, da legte er direkt nach. Der von ihm ebenfalls für das Gestüt Ittlingen trainierte Leofilo (35:10) gewann das zur Listenklasse zählende Derby-Trial (30.000 Euro) über 2200 Meter Start-Ziel gegen Schulz und Protectionist (Video ansehen).
Im Sattel des Teofilo-Sohnes saß erneut Adrie de Vries. Dabei sah es schon so aus, als würde der von Andreas Wöhler trainierte Favorit Protectionist mit Eduardo Pedroza am Ende doch auf die Siegerstraße finden, doch zog er eine vielversprechende Attacke nicht richtig durch und musste so auch noch den erneut stark laufenden Schulz (Markus Klug/Daniele Porcu) knapp vor sich dulden.
Vorne zeigte der aber Ittlinger sehr viel Herz und wehrte alle Angriffe der Konkurrenz ab und hatte nach Kampf am Ende einen Kopf Vorteil. Auf Rang vier folgte schon etwas zurück der Ebbesloher Empoli (Peter Schiergen/Andrasch Starke). Der norwegische Gast Diamant (Wido Neuroth/Lennart Hammer-Hansen) und der zweite Wöhler-Starter Saint and Sinner (Jozef Bojko) hatten keine Chancen auf die vorderen Plätze vorzustoßen. Schulz sollte nach dieser Leistung ein weiteres Derby-Thema bleiben und auch Protectionist, der seinen ersten Jahres-Start absolvierte, machte einen guten Eindruck.
Leofilo (Foto) hingegen besitzt noch keine Nennung für das „Blaue Band“. Genau wie bei Daksha für die Diana, schließt Manfred Ostermann eine Nachnennung für das ‚Blaue Band‘ aber nicht aus. „Wenn es in Hamburg ein faires Geläuf für alle gibt, dann denken wir auch über eine Nachnennung nach“, so Ostermann. ‚Es war nicht geplant vorne wegzugehen‘, gibt Waldemar Hickst zu. ‚Aber bei diesem Tempo hat Adrie de Vries alles richtig gemacht. Ich hatte schon immer eine hohe Meinung von Leofilo. Über eine Nachnennung fürs Derby muss der Besitzer entscheiden‘, so der Trainer weiter (Zum Langzeitmarkt).











