In der Ruhrgebiets-Metropole Dortmund bot man den Besuchern zum Vatertag eines der selten gewordenen Ausgleich I-Rennen an. Über die Distanz von 1750 Meter kam ein Sextett an den Start und stritt sich um die insgesamt 15.000 Euro Preisgeld. Zwei stritten sich dabei besonders. Es waren der spätere Sieger Primera Vista aus dem Rennstall von Mario Hofer und der von Andreas Wöhler trainierte Kahoon (Jozef Bojko), die sich beinahe die gesamte Zielgerade herunter ein packendes Duell lieferten.
„Das war super. Zuletzt im Gruppe-Rennen war es zu schwer für ihn. Das hier ist das, was er kann“, freute sich der Assistent von Mario Hofer, Cay Bonhoff. Auch Andreas Wöhler war an diesem Tag in Wambel. „Schade, dass Kahoon nicht gewonnen hat. Seine Besitzer kommen hier aus Dortmund“, so der Ravensberger Trainer. Im Sattel des Siegers saß Andre Best, der somit endgültig zum Mann des Tages avancierte. Zuvor schon gewann er mit Mario Hofers Saloon Day (24:10) ein Rennen über 200 Meter und mit der von Paul Harley trainierten Anaita (15:10) eine 1750 Meter-Prüfung.
Zwei Siege gelangen Jozef Bojko. Er siegte mit Inohla (15:10) und Francine (76:10), die im Dreijährigenrennen über die Meile Zaunkönig (Peter Schiergen/Dennis Schiergen) auf den zweiten Rang verwies. Das mittlere Handicap des Tages über 2000 Meter ging nach tollem Kampf an die von Markus Klug trainierte Kinrara (41:10), die unter Dave McCann La Donosa (Werner Haustein/Wladimir Panov) in die Knie zwang. Bei frühlingshaftem Wetter fanden zahlreiche Besucher den Weg zum großen Sparkassen-Renntag auf der Rennbahn von Dortmund-Wambel und sorgten für einen Umsatz von 140.000 Euro.










