Mit dem Preis von Fortuna Düsseldorf wurde am Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg der erste Ausgleich II der Saison 2013 gelaufen. das mit 9.000 Euro dotierte Handicap führte über 1700 Meter und sah sechs Starter am Ablauf. Einer, der von Christian Wolters trainierte Shaw, kam dabei aus dem Ausland. Und dorthin ging der Sieg dann auch.
Unter Andre Best setzte sich der Gast aus Holland, mit viel Kondition angereist, und als Bodenspezialist bekannt, durch. Start-Ziel gewann er als 40:10-Mitfavorit gegen den Lokalmatadoren Freemason aus dem Stall von Sascha Smrczek und den von Peter Schiergen trainierten Postillion.
Die höher eingeschätzten Vierjährigen Lord Dubai und Pepperfox spielten dagegen keine entscheidende Rolle und waren weit vom Sieger geschlagen.
Im vergangenen Jahr hatte der Lord of England-Sohn Mertesacker bei sechs Starts viermal den zweiten Platz belegt. Passend zum Fortuna Düsseldorf-Renntag gelang dem Vierjährigen aus dem Stall von Andreas Löwe das erste ‚Tor‘. Andre Best verwandelte bei seinem ersten Tagessieg den ‚Elfmeter des Tages‘ auf dem Hengst (16:10), den er im Altersgewichtsrennen über die Meile zu einem souveränen Erfolg gegen Merlino und Welcome in Life führte.
Zwei Siege gelangen auch Filip Minarik, der zunächst mit Pussycat Doll in der Wettchance des tages erfolgreich war, und dann auch noch mit Victor Hugo Alezan im Maidenrennen für die älteren Pferde erfolgreich war.
Für den ersten Toto-Paukenschlag der Grünen Saison sorgte die von Regine Weißmeier trainierte Aunt Ger (Esther Ruth Weißmeier), die im letzten Rennen des Tages (Agl.IV, 2200 m) als längste Außenseiterin im Feld zum Kurs von 455:10 gewann. Die Dreierwette mit Cool Arrogance und Kapalua Bay auf den Plätzen zahlte 95.191:10.
Der Umsatz nach den acht Rennen belief sich auf 161.000 Euro. 5.700 Besucher wurden bei natürlich extrem kalten Temperaturen auf dem Grafenberg gezählt.









