Die Rennvereine in NRW können erst einmal durchatmen. Wie der Haushalts- und Finanzausschuss des nordrhein-westfälischen Landtages am Donnerstag beschloss, wird die Streichung der Zuschüsse für das Jahr 2013 kompensiert. Konkret geht es um eine Gesamtsumme von 900.000 Euro, die den Rennvereinen in NRW in diesem Jahr noch einmal zur Verfügung steht.
In der offiziellen Erklärung des Landtages heißt es dazu: ‚Am 5. Dezember 2012 wurde den Rennvereinen mitgeteilt, dass sie zum Jahreswechsel aus dem Kreis der Destinatäre aus den Erträgen des Glücksspiels (siehe Einzelplan 20 zum Haushaltsgesetz 2013, Kapitel 20 020 – 122 52) herausfallen.
Da die Investitionsplanungen für 2013 bereits zu diesem Zeitpunkt weitestgehend abgeschlossen waren, stehen die Rennvereine vor unlösbaren Problemen. Bei den Rennvereinen, die alle gemeinnützig sind und ohne Überschüsse wirtschaften, sind diese Kürzungen nicht zu kompensieren und führen kurzfristig zu existenziellen Problemen.
Aufgrund der dargestellten Situation erhalten die Rennvereine im Jahr 2013 einmalig zu Lasten des allgemeinen Landeshaushalts einen Betrag von 900.000 Euro. Damit ist keine Wiederaufnahme der Rennvereine in den Kreis der aus den Erträgen des Glücksspiels begünstigten Destinatäre verbunden.“
Andreas Tiedkte (Foto), Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Direktoriums, zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über die Nachricht aus der Landeshauptstadt. ‚Unsere Argumente sind gehört worden. So gut diese Nachricht ist, so wichtig wird es auch sein, jetzt eine stabile und nachhaltige Finanzierung für 2014 und die folgenden Jahre in Angriff zu nehmen.“









