Seismos und Petit Chevalier in Listenrennen in Toulouse

Im französischen Toulouse steht am Sonntag der über 2400 Meter führende und mit satten 60.000 Euro dotierte Prix Max Sicard auf Listenebene auf dem Programm. Dabei wird auch der Karlshofer Seismos (Foto) an den Start kommen. Der von Andreas Wöhler trainierte Dalakhani-Sohn zeigte sich nach längerer Pause in absoluter Top-Form.

Er gewann in Baden-Baden den Hubertus-Liebrecht-Gedächtnispreis und in Frankfurt den Hessen-Pokal. Beide Prüfungen wurden auf Gruppe III-Level entschieden. Ganz klar, dass er nun in der tieferen Klasse mit zu den Favoriten zu zählen ist. Neben Seismos, der unter Andrea Atzeni starten wird, rückt mit Petit Chevalier ein weiteres deutsches Pferd in die Startboxen ein. Der Schützling von Wiliam Mongil, der die Farben des Gestüt Hachtsee trägt, kam im Hessenpokal auf Rang zwei hinter Seismos an. Es war seine bislang beste Leistung, die es nun zu bestätigen gilt.

13 Gegner stellen sich diesem Duo am Sonntag entgegen, darunter der von Elie Lelouche für das Gestüt Wildenstein trainierte Aizavoski, der in diesem Jahr bereits ein Mal in Toulouse gewinnen konnte. Gleichzeitig ist dieses Rennen auch der finale Lauf zur diesjährigen Le Defi Du Galop. Das Rennen ist auch aus dieser Hinsicht wichtig für Aizavoski, der bereits zwei Rennen dieser Serie gewinnen konnte und das Klassement mit 15 Punkten anführt.

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