Wild Coco ist f?r knapp eine Millionen Guineas verkauft

Das Gestüt Röttgen konnte bei den Tattersals December Sales schon durch den Verkauf des ersten Fohlens aus der Diana-Siegerin Enora auf sich Aufmerksam machen, doch am Mittwoch sorgte das Traditions für richtig Schlagzeilen. Die Vierjährige Shirocco-Tochter Wild Coco (Foto) brachte am Mittwich in Newmarket den Höchstpreis des Tages.

Die von Sir Henry Cecil trainierte und von seinen Warren Place Stables vorgestellte Fuchsstute war 2008 das erste Fohlen ihres Vaters und profilierte sich in England in den Park Hill Stakes und Lillie Langtry Stakes als zweifache Gruppe-Siegerin. Die Empfehlungen in ihrem Pedigree konnten auch absolut überzeugen.

Ihre Mutter Wild Side konnte im zur Gruppe II zählenden BMW Europa-Championat auch gegen die Hengste bestehen und ist neben der St. Leger-Siegerin Win For Us und der zweijährig im zur Gruppe III gehörenden Prix Miesque erfolgreichen Platini-Stute White Rose eine von drei Gruppe-Siegerinnen aus der Winterkönigin Wild Romance, die insgesamt acht Stakes-Sieger zu ihrer indirekten Nachzucht zählt.

Das Interesse an der Shirocco-Tochter Wild Coco war groß, bei 985.000 Guineas hatte der Japaner Keisuke Onishi das letzte Gebot für seinen Freund Taki Murayama und die K1 Farm im Besitz vom Tomoyuki Nakamura in Japan und sorgte somit für einen Zuschlagpreis in der Riege der absoluten Top-Ten dieser Auktion. Unterbieter war Alan Cooper für die Niarchos-Erben wie auch generell das Interesse an der kapitalen Fuchsstute sehr hoch war, darunter auch bei Anthony Stroud und Julian Dollar für Newsells Park Stud.

Keisuki Onishi von der JC Company: „Ich war bei dem Bieteduell so richtig nervös und wünschte mir jedes Mal, der Hammer solle doch nun endlichen fallen.“ Was dann bei knapp unter einer Million auch der Fall war. Wild Coco soll zunächst einmal bei Sir Henry Cecil in Training bleiben und die für sie passenden Gruppe I-Rennen in Europa ansteuern.

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