Andre Best und Marion Weber siegen in M?lheim doppelt

Gut vier Monate musste man sich in Mülheim an der Ruhr gedulden, ehe am Samstag wieder Galopprennen auf dem Raffelberg gestartet wurden. Insgesamt sieben Prüfungen, davon ein Araberrennen, standen ab 14 Uhr auf dem Programm. Es war der vorletzte Mülheimer Renntag für diese Saison, bevor am 28. Oktober zum Halali geblasen wird.

Die erste Prüfung war den Youngstern vorbehalten und hier zeigte sich die von Bruce Hellier trainierte Vanessa’s Sue (349:10) nach ihrem schwachen Debüt stark gesteigert. In einem hart umkämpften Finish blieb sie unter Terry Hellier nach 1400 Metern vor Vodka Lady (Sascha Smrczek/Alexander Pietsch) und der gut laufenden Debütantin La Sabara (Andreas Wöhler/Jozef Bojko).

Im Zentrum der Karte stand ein über die Meile führendes Handicap der mittleren Kategorie. Artempo aus dem Quartier von Jan Pubben stand mit Reiter Adrie de Vries in der Favoritenrolle, wurde dieser am Ende aber nicht gerecht. Zwar war sie an der 300 Meter-Marke zur Stelle, kam aber nicht weiter und wurde noch von Frank Maurers Sexxan (102:10) mit Rene Piechulek, Belus (Petr Olsanik/Eugen Frank) und Chavaldant (Marion Weber/Terence Hellier) überlaufen.

Das Altersgewichtsrennen über die Meile ging an Beltani (29:10) aus dem Rennstall von Mario Hofer, der sich unter Andre Best problemlos gegen My Little Sun (Bruce Hellier/Norman Richter) behaupten konnte. Für Beltani war es der zweite Start unter der Regie von Stadtwald-Coach Mario Hofer. Andre Best (Foto) gewann mit Odur aus dem Rennstall von Hans-Walter Hiller auch noch den Ausgleich IV über 1600 Meter. Bei den Dreijährigen kam Red Ghost aus dem Grafenberger Quartier von Sascha Smrczek zum Zuge. Unter Adrie de Vries kam die 22:10-Chance vor Etrusker (Paul Harley/Jozef Bojko) ins Ziel.

Das Araberrennen ging an das Quartier von Marion Weber. Der im niederländischen Besitz stehende Phraseur Kossack (34:10) siegte unter Koen Clijmans sicher vor Badjy (Regine Weißmeier/Marian-Falk Weißmeier), der sich nach Fotoentscheid gegen Vulkain D’Albret (Kim Augenbroe/Eugen Frank) durchsetzen konnte. Auch die letzte Prüfung ging an Marion Weber. Im Ausgleich IV über 2100 Meter setzte sich der von ihr trainierte Earl Dragon (117:10) unter Maxim Pecheur durch.

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