Miroslavs Rulecs Cartaya gewinnt den Premio Verziere

Großer Sport war es, der den Turf-Fans am Samstag in der italienischen Mode-Metropole Mailand geboten wurde. Mit dem zur Gruppe I zählenden und mit 209.000 Euro dotierten Gran Criterium (1600 Meter) und dem Premio Verziere (61.600 Euro) über 2000 Meter auf Gruppe III-Level wurden gleich zwei hochklassige Prüfungen gestartet.

Und da dürfen dann auch die deutschen Rennställe nicht fehlen und im Premio Verziere stand mit Andreas Wöhlers Samba Brazil (Mirco Demuro) gleich ein deutsches Pferd am Toto ganz weit vorne. Am Ende blieb für Samba Brazil aber nur der dritte Rang. In der Zielgeraden kam die Teofilo-Tochter nicht weiter.

Von hinten stürmte aber Miroslav Rulecs Cartaya (55:10) mit Umberto Rispoli in den Farben des Gestüts Burg Eberstein mit viel Speed zum Sieg vor French Quebec (Čestmír Olehla/Mario Esposito). Wöhlers zweite Starterin Global Magic (Eduardo Pedroza) hatte keine besseren Möglichkeiten.

Ohne Chance waren die beiden deutschen Kandidaten im Gran Criterium, einer Zweijährigen-Prüfung. Zwar zeigte sich Ralf Rohnes‘ Nabucco mit Mirco Demuro im vorderen Feld, doch in die Entscheidung konnte er nicht eingreifen.

Auch Toni Potters‘ Pearl Of Love fand mit Champion Filip Minarik zu keinem Zeitpunkt ins Rennen. Es siegte Law Enforcement (65:10) aus dem Rennstall von Richard Hannon. Im Sattel saß Stephane Pasquier.

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