Nach Super-Sonntag geht es in Iffezheim ruhiger weiter

Es geht in die vorletzte Runde während der Großen Woche 2012 in Iffezheim, die am Sonntag ihren „Millionen-Tag“ erlebte, als der deutsche Rennsport zum ersten Mal während der Saison 2012 einen Umsatz oberhalb der Millionen-Grenze verzeichnete. Nicht zuletzt wegen einer Zugnummer wie dem Abschied von Danedream von deutschen Rennbahnen.

Die Lomitas-Tocher setzte sich in einer Art internationaler deutschen Meisterschaft gegen Ovambo Queen, Derbysieger Pastorius und den Derby-Zweiten Novellist durch, womit die Wünsche der zahllosen Fans der großartigen Stute erfüllt wurden.

Einen derartigen sportlichen Knüller weist die Karte am Mittwoch mit ihren sieben Prüfungen natürlich nicht auf, was nicht heißen soll, dass nun nur Hausmannskost geboten würde. Sechs der sieben Prüfungen (2.-7.) werden wieder einmal nach Frankreich in die PMU-Läden übertragen, ein mittlerweile in Iffezheim bekannter Vorgang. Zu ihnen zählt auch der Ausgleich II, in dem die Flieger ihre Chancen erhalten. Beim Blick auf die Starterliste fällt einer besonders auf, nämlich der Bahn- und Distanzspezialist Mack Summerland (Foto).

John Smith ist seit Jahren für den holländischen Gast verantwortlich und hat so manchen Treffer mit ihm gelandet. Auf einen weiteren hofft er in der 1200-Meter-Prüfung, für die sich Mack Summerland in der vergangenen Woche mit einem starken zweiten Platz wieder nachhaltig in Erinnerung gebracht hat. Steht Iffezheim vor der Tür, erinnert sich der neunjährige Wallach seiner besten Tage und gibt auf dem Linkskurs alles.

So sieht es auch sein Betreuer, der aber auch schon Phasen überstehen musste, in denen er den Glauben an seinen Schützling verloren hatte, der es mit ausgesprochenen Spezialisten wie Sharp Bullet, World’s Danger, Danon Perth oder Black Cool Cat zu tun bekommen dürfte. In dem Ausgleich II über 2000 Meter stehen die Chancen für Axel Kleinkorres Naaseh gar nicht schlecht. Für den Medicean-Sohn sieht es in dieser Gesellschaft deutlich einfacher aus, als bei seinem ersten Meetings-Start. Zu den Gegner sind vor allem Slona, Verano, aber auch Luigio zu zählen.

Eine Garantiesumme von 15.000 Euro wartet auf den Wetter, der in der „Wettchance des Tages“ den richtigen Riecher hat. Die Dotierung von 12.000 Euro hat die erhoffte Resonanz nicht verfehlt und für ein vierzehn Pferde umfassendes Feld für das über 2000 Meter führende Rennen gesorgt. Die sprichwörtliche Ungewissheit des Turfs liegt über der Prüfung, für die Saturn, Timm’s Lad, Kiss the Sky, Brummer und Lifespan als Pferde mit Form ihren Anhang finden dürften.

Auf den ersten Sieg der Karriere hoffen die acht Teilnehmer im einleitenden Altersgewichtsrennen, was man Hoseo, Pancho Villas, Rolling Sea und No Fear in erster Linie zutrauen darf. Die Sprinter erhalten im abschließenden Rennen eine zweite Bewährungsprobe. Etliche Augen werden sicherlich auf Action Lion gerichtet sein, der in der Vorwoche mit einem ungewöhnlich hohen Gewicht angetreten war und mit einer starken Schlussleistung aufgewartet hatte. Heute gilt es jenes Laufen zu bestätigen.

Auf zwei in Iffezheim viel beschäftige und erfolgreiche Jockeys müssen die Besucher heute wie auch am Donnerstag verzichten. Die Rede ist von Adrie de Vries und Alexander Pietsch, die sich zum Auftakt des Meetings Strafen eingehandelt haben, die jetzt fällig geworden sind.

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