Mit einer großen Überraschung endete am Sonntag in München-Riem der Wettkontor München- Große Preis von Bayern, das mit 155.000 Euro dotierte Gruppe I-Rennen über 2400 Meter in Riem. Die von Miltcho Mintchev für Litex Commerce AD trainierte Stute Temida siegte unter Champion Filip Minarik als 145:10-Außenseiterin leicht gegen den Lokalmatadoren Feuerblitz, hinter dem Earl of Tinsdal Dritter wurde.
Nachdem der 21:10-Favorit Earl of Tinsdal unter Eduardo Pedroza wie erwartet unterwegs vor Baltic Rock und Feuerblitz das Tempo gemacht hatte, erfolgten in der Zielgeraden die Angriffe der Gegner. Zunächst war es feuerblitz, der viel Druck auf den Favoriten entfachte udn diesen auch bald im Griff hatte.
Doch dann kam Temida, die lange auf dem vorletzten Platz gelegen hatte mit Riesenschritten immer näher. Die Vierjährige wirkte enorm frisch und es war früh zu erkennen, dass sie dieses Rennen gewinnen würde. Zwei Längen Vorsprung hatte die Oratorio-Tochter auf der Linie vor Feuerblitz (Video ansehen).
Bis zu Earl of Tinsdal waren es dann noch einmal drei Längen, und von diesem bis zur Viertplatzierten Caitania, die nie eine Chance auf mehr hatte, noch einmal vier Längen. Bitter endete das Rennen für den Schlenderhaner Atempo, der sich eingangs zur Zielgeraden vertrat und sich dabei ein Bein brach.
‚Wir haben sie step by step aufgebaut. Die großen Rennen kommen ja erst im Herbst. Sie startet nun im Großen Preis von Baden‘, so Miltcho Muntchev, Trainer von Temida, nach seinem ersten Gruppe I-Sieg.
Mehr als zufrieden war natürlich auch Michael Figge mit dem Laufen von Feuerblitz. ‚Das war toll. Er wird als nächstes höchstwahrscheinlich im Preis von Europa starten, aber das muss ich noch mit dem Besitzer besprechen‘, so der Riemer Coach.
‚Die Bahn war zu schnell, er fand nicht den höheren Gang‘, hieß es aus dem Umfeld des Favoriten Earl of Tinsdal nach dem Rennen.












