Girolamo & Co.: Gro?es deutsches Goodwood-Aufgebot

Bereits drei Grupperennen (Energizer, Gracia Directa, Danedream) konnten deutsche Ställe in dieser Saison in England gewinnen. Da ist es keine sonderliche Überraschung, wenn es die deutschen Trainer auch beim „Glorious Goodwood-Meeting“ versuchen. Und so könnte die deutsche Beteiligung an den fünf Renntagen so groß sein, wie nie zuvor. Denn Stand Montagmittag hatten noch vier hierzulande vorbereitete Pferde eine Startmöglichkeit für das Meeting.

Der erste deutsche Starter ist am Dienstag der Asterblüte-Hengst Girolamo. Der Ebbesloher aus dem Formstall von Trainer Peter Schiergen bestreitet unter Andrasch Starke die Gordon Stakes, eine Gruppe III-Prüfung über 2400 Meter, die mit 55.000 Pfund dotiert ist.

Und nachdem sein dritter Platz aus dem Derby noch am Sonntag durch den Sieger Pastorius enorm aufgewertet wurde, sollte der Dai Jin-Sohn in dem Rennen, das um 15.35 Uhr unserer Zeit gelaufen wird, und in dem er es mit sechs Gegnern zu tun hat, durchaus gute Chancen besitzen.

Zu einem Kurs um 60:10 wurde der Hengst am Montag bei den britischen Buchmachern angeboten, damit steht er hinter dem von John Gosden trainierten Galileo-Sohn Michelangelo (William Buick, 25:10), der bei erst drei Starts zweimal gewann, und dem Frankel-Bruder Noble Mission (Henry Cecil/Tom Queally, 40:10) an dritter Stelle im Wettmarkt.

Am Mittwoch können sich die deutschen Turffans komplett auf Frankel konzentrieren, aber am Donnerstag sind aus hiesiger Sicht dann die Lillie Langtry Stakes (Gr.III, 2800 m, 55.000 Pfund) für dreijährige und ältere Stuten interessant. Hier startet die Röttgenerin Wild Coco aus dem Stall von Henry Cecil. Wild Coco, die im Vorjahr in diesem Rennen Fünfte war, wird von Tom Queally geritten und gibt nach einer Pause von fast einem Jahr ihr Comeback.

Am Freitag schließlich könnten in den Oak Tree Stakes, einem 1400 Meter-Rennen auf Gruppe III-Ebene für dreijährige und ältere Stuten, das mit 55.000 Pfund dotiert ist, sogar drei deutsche Pferde an den Start kommen. Dominik Mosers York-Siegerin Gracia Directa wird wie bei ihrem Gruppe III-Treffer in den Summer Stakes von Robert Winstin geritten. Ebenfalls für diese Prüfung in Frage kommen die von Mario Hofer trainierte Survey (Tom Queally) und die Röttgenerin Dessau aus dem Quartier von Waldemar Hickst.

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