Starke Leistung! Ever Strong siegt im Horner Ausgleich I

Den ersten Sieg am dritten Meetings-Tag sicherte sich in einem Rennen über 1800 Meter der von Uwe Stoltefuß trainierte Redesert (165:10) mit Champion Filip Minarik. In einem Rennen für die Dreijährigen siegte der Desert Prince-Sohn leicht vor Hathras (Andreas Wöhler/Eduardo Pedroza) und Verano (Mario Hofer/Terrence Hellier).

Uwe Stoltefuß stellte somit an den ersten drei Meetings-Tages immer den Eröffnungs-Sieger. „Das ist fast schon ein Ritual“, so Rennbahnkommentator Manfred Chapman nach dem Rennen.

Ein toll besetzter und mit 20.000 Euro dotierter Ausgleich I über 1800 Meter war neben den beiden Auktionsrennen der Höhepunkt des Hamburger Rahmenprogramms. Es war eine richtige Kampfpartie die am Ende Ever Strong (Foto, 51:10) für sich entscheiden konnte. Mit einem kurzen Kopf siegte der Schützling von Andreas Wöhler mit Jozef Bojko vor der innen stark kämpfenden Pain Perdu (Wolfgang Figge/Andrasch Starke). Auf Rang drei galoppierte Quinindo (Elfi Schnakenberg/Adrie de Vries).

Der Ausgleich III über 2200 Meter ging in das Hauptstadt-Quartier von Roland Dzubasz. Unter Alexander Pietsch siegte Mamool-Sohn Maximool (38:10) fast Start-Ziel vor Ramblin Shadow (Clemens Zeitz/Eugen Frank). Die Dreierwette wurde durch North Star (Paul Harley/Bayarsaikhan Ganbat) komplettiert. Es war Pietschs erster Meetings-Treffer.

Ein weiteres Rennen der Kategorie D (2200 Meter) konnte Blazing Star (59:10) für sich entscheiden. Der Desert Prince-Sohn aus dem Langenhagner Rennstall von Hans-Jürgen Gröschel gewann das Rennen für dreijährige sieglose Pferde unter Jockey Viktor Schulepov vor Songan (Angelika Glodde/Filip Minarik), der den zweiten Platz vor dem Favoriten Hondo (Andreas Wöhler/Eduardo Pedroza) sicherstellen konnte.

Im Ausgleich II über 1800 Meter waren die Farben von Thomas Gehrig vorne. Mit Steffi Hofer siegte Freemason (139:10) aus dem Quartier von Roland Dzubasz vor Steelblade (Hans Blume/James Quinn) und Attiko (Uwe Stech/Stephen Hellyn), die sich Rang zwei in einem Totenrennen teilten. Es war Dzubasz‘ zweiter Tagestreffer.

Die Sprinter waren in der sechsten Tagesprüfung, einem Ausgleich III über 1200 Meter, gefragt. Die schnellsten Beine hatte dabei der von Jan Pubben in den Niederlanden trainierte Cratos mit Adrie de Vries, der zunächst vor Alpha (Christian Sprengel/Andrasch Starke) und Dynamite Cat (Wolfgang Figge/Terence Hellier) gewann. Doch nach Überprüfung des Rennens wurde Cratos wegen Behinderung disqualifiziert. Alpha (80:10) gewann demzufolge vor Dynamite Cat und Sharp Bullet (Bruce Hellier/Norman Richter).

Nach dem Ausgleich III über die Meile durfte Hans-Jürgen Gröschel zum zweiten Mal den Ehrenpreis entgegen nehmen. Sein Turgenjew (65:10) siegte mit dem ebenfalls zum zweiten Mal erfolgreichen Viktor Schulepov gegenüber Red Cat (Peter Schiergen/Andrasch Starke) und Narrow Hill (Jutta Mayer/Andre Best).

Ingesamt 11.000 Zuschauer kamen auf die Galopprennbahn nach Maburg und sorgten für einen Gesamtumsatz von 1.000.602 Euro.

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