Darfs ein bisschen mehr sein? Hellyn mit f?nf Siegen

Bei strahlendem Sonnenschein verlief der Renntag in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Insgesamt durften sich die Besucher auf zehn interessante Rennen freuen. Es sollte der Renntag von Jockey Stephen Hellyn (Foto) werden der insgesamt fünf Rennen gewinnen konnte, darunter drei Prüfungen für die Dreijährigen.

Hellyn siegte mit Tindorette, Neumark, Winning King, Weißheit und Narita. Dabei hatte er drei Ritte für den an der Schulter verletzten Alexander Pietsch übernommen. Eröffnet wurde der Renntag, wie so oft in den letzten Wochen, vom Jahrgang 2009. In einer 1300 Meter-Sprintprüfung kam sieben Aspiranten an den Ablauf. Vom Start weg zeigte sich die von Pavel Vovcenko trainierte Namera (Robert Havlin) an der Spitze und zeigte dem restlichen Feld lang den Weg. Dahinter sah man zunächst Alpha (Jozef Bojko) aus dem Quartier von Stefan Wegner und Tindorette (Uwe Stoltefuß) mit Steuermann Stephen Hellyn.

Die lange Führende wurde 250 Meter vor dem Ziel dann aber doch kürzer, so dass sich für Tindorette (69:10) an der Innenseite die Chance bot die Spitze einzunehmen. Diese verteidigte die Bahamian Bounty-Tochter sicher gegen Namera, die nie aufgab. Auf Rang drei folgte nach Auswertung der Zielfotografie Charles Darwin (Dominik Moser/Koen Clijmans).

Die zweite Hannoveraner Dreijährigenprüfung über die Derbydistanz von 2400 Meter ging an das Gestüt Hachtsee. Start-Ziel siegte der von Werner Baltromei trainierte Winning King (70:10) mit Stephen Hellyn. Gut in der Partie schienen auch die beiden Brümmerhofer North Germany (Andreas Wöhler/Jozef Bojko) und Kolossos (Paul Harley/Robert Havlin), die stets im Vordertreffen mit galoppierten, aber im Endkampf nicht weiter kamen.

Stattdessen beorderte Dennis Schiergen den von Peter Schiergen für die Stiftung Gestüt Fährhof trainierten Cascavel von hinten kommend nach vorne. An den Rails kam er gut voran und sicherte sich das zweite Geld vor Falconettei (Pavel Vovcenko/Cevin Chan).
Die dritte Dreijährigen-Prüfung (Stutenrennen) ging an den Stall Niederrhein. Über 1900 Meter siegte die von Waldemar Hickst trainierte Narita mit, natürlich, Stephen Hellyn im Rennsattel, dem an diesem Tag einfach alles zu gelingen schien. Zweite wurde die Ittlingerin Lacara (Andreas Wöhler/Jozef Bojko) vor Inohla (Andreas Löwe/Marvin Suerland).

Das vierte und letzte Dreijährigenrennen ging ausnahmsweise nicht an Stephen Hellyn. Den Sieg über die Meile sicherte sich der Favorit Arizona Star (23:10) aus dem Quartier von Peter Schiergen. Unter Dennis Schiergen konnte er aus bester Lage den lange führenden Don Orlando (Andreas Löwe/Marvin Suerland) auf der Zielgerade passieren. Dieser musste nach einem kraftraubenden Rennen auch noch Argento (Hans-Jürgen Gröschel/Wladimir Panov) vor sich dulden.

Der letzte Ausgleich III des Tages ging in das Quartier von Günter Lentz. Die von ihm trainierte Sabiango-Tochter Taruma siegte mit Jozef Bojko als 66:10-Chance gegen Sarotti’s Dream (Marion Rotering/Daniele Porcu) und Caesarion (Hans-Jürgen Gröschel/Wladimir Panov). Der Umsatz nach zehn Rennen beläuft sich auf 224.678 Euro.

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