Ammerl?nder Super-Stute will den ‚Cirrus‘ niederringen

Großer Sport ist auf der Nobelrennbahn in Longchamp vor den Toren der französischen Hauptstadt Paris keine Seltenheit. Am Sonntag werden dort insgesamt drei Rennen der Gruppe-Kategorie gestartet. Den Anfang macht an diesem Tag der zur Gruppe I zählende Prix d’Ispahan (250.000 Euro) über 1850 Meter.

Hier ist natürlich der von Corinne Barande-Barbe trainierte Cirrus Des Aigles (Foto) , der zuletzt auf ganzer Linie überzeugen konnte, Favorit. Zwei Mal kam der Even Top-Sohn in diesem Jahr auf Gruppe I-Ebene an den Ablauf und zwei Mal siegte er. Nach seinem Meydan-Triumpf, folgte ein überlegener Auftritt in Longchamp, als er im Prix Ganay die versammelte Konkurrenz düpierte.

Zu den Geschlagenen zählte auch Reliable Man, der hinter Cirus Des Aigles als drittes Pferd ins Ziel kommen. 2011 konnte der Schützling von Alain de Royer-Dupre den Prix du Jockey Club. Ebenfalls interessant ist Planteur. Der Danehill-Dancer-Sohn wurde zuletzt Dritter in Meydan.

Mit dem von David Guillemin trainierten Tin Horse kommt der letztjährige „Poule“-Sieger an den Start. Aus deutscher Sicht sei natürlich die vom Gestüt Ammerland gezogene Golden Liliac erwähnt, die nach fünf Siegen, darunter im Prix de Diane (Gr. I), im Prix Guillaume d’Orno (Gr. II) erstmals eine Niederlage hinnehmen musste (Zum Langzeitmarkt).

Das zweite Gruppe I-Rennen am Sonntag in Longchamp ist der Prix Saint-Alary, das mit 250.000 Euro dotierte 2000 Meter-Rennen für die Stuten, der natürlich die Generalprobe für den Prix de Diane ist. Hier kommt es zum Aufeinandertreffen zweier noch ungeschlagener Stuten.

Fünf Starts – fünf Siege, das ist die Bilanz der von Frederic Rossi für Jean-Claude Seroul trainierten La Peinture, die zuletzt auf Listenebene in Saint-Cloud und Toulouse erfolgreich war und für das Rennen am Sonntag nachgenannt wurde.

Erst einmal gelaufen ist die von Mikel Delzangles für den Stall Wildenstein vorbereitete Pretty Please, die bei ihrem Debüt gegen Hasna aus dem Stall von Pascal Bary gewann, die auch am Sonntag wieder zu ihren Gegnerinnen zählt. Erste Chancen hat natürlich auch die Shamardal-Tochter Sagawara aus dem Stall von Alain de Royer-Dupre, die zuletzt Zweite im Prix Vanteaux (Gr.III) war.

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