Im Stutenpreis proben sieben Ladies f?r die 1000 Guineas

Sieben Renntage innerhalb von fünf Tagen. Dass es nur relativ kleine Starterfelder am Maifeiertag geben wird, davon war man im Sekretariat des Düsseldorfer Reiter- und Rennverein schon ausgegangen. Letztendlich sorgen 64 Pferde in acht Rennen für übersichtliche Starterfelder auf dem Grafenberg, was eigentlich wenig verwundert.

Dabei gibt es sportlich einige Qualität zu sehen, die Karte steht sozusagen mit drei Rennen für den Derbyjahrgang ganz im Zeichen der Dreijährigen, allen voran die sieben Ladies, die im Henkel-Stutenpreis, einer mit 20.000 Euro dotierten Listenprüfung über die Meile für die 1000 Guineas proben, die am 3. Juni ebenfalls auf dem Grafenberg stattfinden werden.

Die Favoritenbürde könnte an die Jahresdebütantin Dessau (Foto) gehen, die als Zweite in der Winterkönigin hinter der Wöhler-Vertreterin Monami einigen Eindruck hinterließ. Die Röttgenerin soll hervorragend über den Winter gekommen sein und besitzt zudem noch zwei weitere klassische Nennungen in den 1000 Guineas und Diana. Als stärkste Widersacherin sehen wir die für das Gestüt Brümmerhof antretende Waldtraut.

Die Schwester von Wiesenpfad verfügt über die gleichen Nennungen wie Dessau und hat nicht weniger bei ihrem Debüt als Zweijährige im Krefelder Stadtwald imponiert. Kasse machte bereits Tipsy Tangerine in einer Auktionsprüfung als Zweijährige. Die Soviet Star-Tochter besitzt eben auf dieser Schien noch zahlreiche Startoptionen für die Zukunft auf dieser Schiene. Peter Schiergen vertraut auf eine Doppelspitze mit der zweiten Brümmerhoferin im Feld Cherry Danon und Team Valors Destiny’s Child.

Auch mit diesen beiden Kandidatinnen sind klassische Hoffnungen verbunden. Keinen unerheblichen Vorteil bringt die frische Siegerin Britney mit an den Ablauf. Ihr Chantilly-Erfolg sollte ihr auch heuer Chancen für einen vordere Platzierung einräumen. Auch in der Sieglosenklasse, wo weitere dreijährige Stuten aufeinandertreffen, darf man u.a. auf die Berglar-Vertreterin Kelida Dancer aus dem Hickst-Quartier gespannt sein. Sing Hallelujah, Smooth Operators jüngere Schwester, verfügt ebenfalls über gute Referenzen.

Auf der 1700 Meter-Strecke wird sicher der Schlenderhaner Zutero einigen Anhang finden, das gilt nicht minder für Collodi, der nach dem jüngsten Hoppegartener Eindruck als Zweiter zu Novellist, sich jetzt bereits schadlos halten könnte. Ein weiterer Höhepunkt ist der Ausgleich II über die Meile, hier wäre der Wöhler-Schützling Kahoon mit reichlich Kondition versehen, auch unter Höchstgewicht, sicher keine Überraschung.

Acht Rennen (Erster Start: 13.50 Uhr) werden begleitet mit abwechslungsreicher Unterhaltung für Groß und Klein, von Torwandschießen bis Kinderbelustigung, laden zu einem facettenreichen Familienrenntag am Feiertag auf den Grafenberg ein.

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