2 dritte Pl?tze in Cagnes-Listenrennen f?r die Deutschen

Der Prix de la Californie, ein Listenrennen für die Dreijährigen um 55.000 Euro in Cagnes-sur-Mer, war am Sonntag das Ziel von Eckhard Saurens Final Destianation. Der von Mario Hofer in Krefeld trainierte Way of Light-Sohn gehörte nach seinem letzten Sieg zur Favoritengruppe und konnte unter Andreas Suborics auch gut abschneiden.

Länger im Mitelfeld galoppierend, setzte Suborics erst auf den letzten 400 Meter der Sandbahnprüfung über die Meile entscheidend nach und konnte sich mit Final Destination auch noch platzieren. Der dritte Rang sprang nach der Meile für den Deutschen heraus, vorne duellierten sich Reality (S. Ruis) und Moustache (T. Thulliez) um den Sieg, wobei Erstere die Oberhand behielt und als zweite Farbe ihres Besitzers (Ecurie des Monceaux) punktete.

Auch die Favoritin, Tribune (Trainer Jean-Claude Rouget, Jockey Ioritz Mendizabal) lief in den Monceaux-Farben, doch nach zwei Siegen kam sie nur auf Platz fünf in diesem Listenrennen. Im Ziel war Final Destination nur eine Länge von der Siegerin geschlagen und sollte hinlänglich bewiesen haben, dass er auch in Deutschland bei den Dreijährigen zu den deutlich besseren Pferden gehört.

Der Grand Prix de la Riviera Côte-d’Azur, zweites Listenrennen der Cagnes-Karte, war dann das zweite Highlight des Sonntags an der Riviera. Die 2000 Meter-Prüfung war den älteren Pferden vorbehalten und mit der von Michael Figge trainierten Amazing Beauty (Foto) war auch hier ein deutsches Element am Ablauf.

Und die deutsche Lady, die von Fabrice Veron gesteuert wurde, lief wie schon zuvor Final Destination, auf Platz drei, verkaufte sich sehr teuer. Lange in hinteren Regionen unterwegs, machte die Stute aus dem Eivissa-Besitz in der Zielgeraden Platz um Platz gut, um schließlich auf dem dritten Platz das Ziel zu passieren.

Es gewann hier Don Bosco (G. Benoist, Siegquote 49:10) vor dem Schweizer Gast Saphir Bere (R. Thomas) und eben jener Amazing Beauty, die als 140:10-Chance gestartet war.

Der von Yannick Fertillet betreute Any Given Sunday (M. Lerner) erreichte in einem 1300-Meter-Handicap um 19.000 Euro Platz zwei. Bis zur Linie kämpfte der Royal Dragon-Sohn dabei um den Sieg, doch verfehlte er ihn um einen Hals. Es setzte sich Baratom (Alex Badel) durch.

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