Italien: Weiterhin keine Rennen, aber Nennungen in Pisa

In Italiens Rennsport stehen weiterhin beinahe alle Räder still. Die Regierung sucht nach wie vor nach alternativen Lösungswegen, um den angeschlagenen Rennsport finanziell unter die Arme zu greifen. Streiks haben verhindert, dass in diesem Jahr noch keine Galoppveranstaltungen zur Austragung kommen konnten.

Nun scheint aber ein wenig Bewegung in die Angelegenheit zu kommen. Die Galopprennbahn in Pisa hat Nennungen für das Meeting am 9. Februar angenommen und es könnte tatsächlich Rennen geben, wenn der Streik beendet werden würde. „Wir haben Nennungen angenommen für den Fall, dass der Streik endet. Hätten wir das nicht getan, könnten wir, sollte der Streik aufhören, keine Rennen austragen“, so Mario Sivieri, der General Manger der San Rossore Rennbahn in Pisa.

„Wann der Streik tatsächlich zu Ende gehen wird, ist die Frage die uns alle beschäftigt. Es könnte morgen sein oder nächste Woche. Das kann niemand wissen.”

Die italienische Regierung prüft dagegen weiterhin die Möglichkeit, den Rennsport am Ertrag von Spielautomaten zu beteiligen. Ein Vorschlag der vom Finanzministerium eingereicht wurde.

Elio Pautasso, der Direktor der Hippo-Group, die auch die Rennen im römischen Capannelle austragen sagte hierzu: „Die Situation ist äußerst ernst, aber wir haben durchaus positive Signale empfangen, aber eben auch keine Zeit zu verlieren. Ein Plan, um den Rennsport zu sanieren muss schnellstmöglich in die Tat umgesetzt werden.“

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