Super! Dennis Schiergen schafft 50. Sieg als Amateurreiter

Es war auf dem Papier im Grunde genommen nur eine Formsache. Doch wie es eben so ist. Jedes Rennen muss erst einmal gewonnen werden und damit ist der Treffer von Gestüt Bonas Salut (Foto) gemeint. In einem Altersgewichtsrennen über 1950 Meter in Dortmund war der Lomitas-Sohn der große Favorit und wurde dieser Rolle am Ende auch gerecht (Video ansehen).

Dennis Schiergen, der amtierende Champion der Amateure und Sohn des Kölner Asterblüte-Coaches Peter Schiergen, erreichte auf dem Bona-Galopper seinen 50. Sieg im Rennsattel.

Nun wird Schiergen ohne Erlaubnis im Rennen zu sehen sein, dennoch sollten den talentierten Teenager weiterhin gute Rittangebote erreichen.

Der Deutschland-Debütant Derapour versuchte unter Alex Pietsch alles, doch in die Knie zwingen konnte er den 10:10-Favoriten nicht, lieferte seinerseits aber ein sehr anständiges Rennen. Weit zurück arbeitete sich der treue Warstein noch auf Rang drei vor. Die Dreierwette zahlte 105:10, Baltic wurde kurzfristig vom Start verwiesen.

Der Weg von Top-Galopper Salut könnte nach St. Moritz führen, der Bona-Hengst besitzt ein Engagement für den Grand Prix auf dem zugefrorenen Moritzsee. Sollte das Meeting wie geplant stattfinden, könnte also Salut ein sehr chancenreicher deutscher Kandidat sein.

Nach der Abmeldung des Top-Sprinters Murcielago in der einleitenden Prüfung kam Toni Potters‘ Naos (J. Bojko) als 18:10-Favoritin zum Zuge und verwies die stark laufende Nasrine auf Rang zwei. Weit zurück holte sich Russian Affair noch das drite Geld. Jozef Bojko, der Siegreiter aus dem ersten Rennen, musste nach dem zweiten Rennen seine weiteren Ritte wegen Unwohlseins abgeben (Video ansehen).

Weitere Freude gab es für Peter Schiergen, als Erlian im letzten Rennen die Wettchance des Tages an sich brachte. Die erstmals im Sattel agierende Malika Fehr (Auszubildende bei Peter Schiergen) ging mit Erlian weite Wege, jedoch war ihr Partner gegen Leu (M. Pecheur) im Einlauf deutlich besser und punktete locker. Auf dem dritten Platz lief Lewis Chessmen (D. Porcu) vor Al Punto (Am O. Laznovska) beim Zielrichter vorbei (Video ansehen).

Die 20-jährige Malika Fehr hatte eine große Fangemeinde dabei, die sich auf dem Rennbahnareal deutlich bemerkbar machte und die junge Reiterin bei der Siegerehrung mächtig feierte. Die Quote der Viererwette betrug 89.365:10. Der Umsatz belief sich auf 108.000 Euro. Wegen einiger kurzfristiger Nichtstarter (im letzten Rennen fehlten neben Cosinus auch Lips Devil und Robbery Reward) war man in Dortmund etwas im Pech.

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