Auch im Winter, wenn die Anzahl der Rennen geringer wird, sind die deutschen Ställe im Ausland weiterhin aktiv. Am Mittwoch, wenn das Meeting in Deauville beginnt, werden schon wieder nicht weniger als 20 Pferde an den Start kommen. Die wichtigste Prüfung ist dabei der Prix Lyphard, ein Listenrennen über 1900 Meter, das mit 52.000 Euro dotiert ist.
Die maximal erlaubte Anzahl von 16 Pferden wird in diesem Rennen an den Start gehen, mit von der Partie sind auch drei deutsche Kandidaten. Dabei handelt es sich um den von Hans Walter Hiller für den Stall 3 Musketiere vorbereiteten Glentire (Foto) (Sylvain Ruis), der zuletzt ein Listenrennen in Dresden gewann, den von Mario Hofer für Eckhard Sauren vorbereiteten Ideology (Johan Victoire), und Stall Nizzas Stute Nicea (Filip Minarik) aus dem Stall von Trainer Peter Schiergen.
In der Favoritenrolle in diesem Rennen wird wohl der Wertheimer-Hengst Polytechnicien stehen, der bei zwei Starts auf der Fibersandbahn in Deauville noch ungeschlagen ist und genau vor einem Jahr den Prix Luthier (LR) über 1500 Meter gewann. Im Rahmenprogramm an diesem Renntag, der inklusive der Matinee 13 Rennen umfasst, kommen noch Pferde aus den Ställen von Manfred Hofer, Sascha Smrczek, Axel Kleinkorres, Waldemar Hickst, Wilfried Kujath und Hans Blume an den Start.









