Eine satte Quote entwickelte sich am Sonntag in Dortmund-Wambel in der Wettchance des Tages, als die Viererwette 102.371:10 zahlte. Was war passiert? Im 2500-Meter-Ausgleich-IV hatte sich Our Passion (D. Porcu) gleich vom Start weg toll in Szene gesetzt und diktierte das Geschehen. Bereits vor der Zielgeraden hatte sich ein Trio vorne abgesetzt. Dieses bestand aus dem Spitzenreiter Our Passion, Mumboo (P. Krowicki) und dem immer gut gehenden Sarkando (Foto), der von Jozef Bojko ausgangs des Schlussbogens in die Entscheidung geworfen wurde.
Und da hatte der diesjährige Derbysiegreiter erneut eine bravouröse Entscheidung getroffen. Denn nach hartem Kampf die Zielgerade herunter behielt Sarkando einen Vorteil gegenüber Our Passion. Deutlicher zurück machte Avio für Platz drei noch Boden gut, den vierten Rang verteidigte Mumboo. Und vom 139:10-Sieger gab es in der Viererwette dann über 100.000:10.
Der bereits gruppeerprobte Combat Zone holte sich einen 1200-Meter-Ausgleich als 18:10-Chance unter Filip Minarik in lockerer Art und Weise, so dass es im Championatskampf nach Rennen 5 am Sonntag erneut einen Gleichstand gab. Alex Pietsch und Filip Minarik weisen nun jeweils 75 Siege auf. Super Eagle (Am. D. Schiergen) lief hier auf Platz zwei vor Kadina (M. Seidl), die immer mit im Vordertreffen gelegen hatte.
Nach seinem jüngsten Dresdener Erfolg legte der dreijährige Caesarion unter Erlaubnisreiter Maxime Pecheur im Ausgleich III gleich noch einen Sieg nach und gewann vor Zerzura sowie Times Ahead, der vor einem stark finishenden Twin Star im Ziel einkam. 45:10 bezahlte der Sieger in diesem Ausgleich III.
Vom letzten Platz lief in einem weiteren Ausgleich IV-Rennen die 111:10-Chance Al Punto (Fr. O-Laznovska) noch zum Erfolg. Gegen den Speed des Sechsjährigen konnten New Dolly (B. Ganbat) und Noblement (Am. D. Schiergen) nicht viel ausrichten, belegten die Plätze zwei und drei.
Das von Barosch (A. Best) gegen den Favoriten Obelisk (J. Bojko) gewonnene Verkaufsrennen wurde mit der Flagge gestartet, aber bereits ein Rennen später war die Startmaschine wieder im Einsatz.
Der Umsatz beim ersten Sandtermin erreichte 150.000 Euro, womit man sich im Dortmunder Team durchaus zufrieden zeigte, denn auch der Besuch war mehr als ordentlich.












