Zuletzt hatte er im BBAG-Auktionsrennen in Hannover noch Pech gehabt, als er als Sieger wegen Behinderung disqualifiziert werden musste. Doch am Sonntag gewann der für den Stall Route 66 laufende Dreijährige King’s Hall das letzte Grupperennen der Saison, den mit 55.000 Euro dotierten Hessen-Pokal in Frankfurt Niederrad.
Unter Stalljockey Eduardo Pedroza überlief der Halling-Sohn aus dem Quartier von Andreas Wöhler, der als 117:10-Außenseiter ins Rennen gegangen war, am Ende noch die Gegner, kam am Ende mit einer halben Länge gegen den Ittlinger Neatico hin, hinter dem der Favorit Poet und Liang Kay die Plätze drei und vier belegten.
Dabei hatte es lange danach ausgesehen, als könnten nur Poet oder Liang Kay gewinnen. Der englische Gast aus dem Stall von Clive Cox hatte gleich das Tempo bestimmt, ihm folgten Pasin Perdu und Elle Shadow. Liang Kay und auch der spätere Sieger King’s Hall lagen im Mittelfeld.
Im Schlussbogen sendete Elle Shadow bereits Notsignale, dafür rückte Liang Kay zügig auf. Im Einlauf war er auch schon an Poet vorbei, der sich allerdings wehrte.
Doch ein Blick nach innen machte klar, dass zwei andere Pferde noch stärker sein würden. Neatico und vor allem King’s Hall, der die größeren Reserven besaß.
Für den Fuchs war es somit eine Entschädigung für das Pech aus Hannover und gleichzeitig in dem 2000 Meter-Rennen der bislang größte Erfolg seiner Karriere.
‚Er hat sich von Start zu Start verbessert. Im Schlussbogen musste er sogar noch einen Stopp hinnehmen, aber dann packte er groß an und kämpfte toll. Nun ist Saisonschluss‘, so Trainer Andreas Wöhler.
Zufrieden mit dem Laufen von Neatico war auch Trainer Peter Schiergen. ‚Er hat gezeigt, dass er in diese Klasse gehört. Für Elle Shadow wurde das Rennen doch etwas zu schnell gelaufen‘, so der Asterblüte-Coach (Video ansehen).
Für Poets Jockey Adam Kirby gab es übrigens weiteren Grund zum Ärgern, denn wegen einer Behinderung im Schlussbogen wurde er für zwei Renntage gesperrt.










