Nicht weniger als 29 deutscher Starter kamen am Freitag in Straßburg an den Ablauf. Blue Planet (M.Rulec/I.Richer) und Fortunata (M.Weber/R.Vergette) machten in einem Rennen für Zweijährige (15.000 Euro) über 2000 Meter den Anfang. Blue Planet kam am Ende auf Platz fünf, währende Fortunata nichts eingreifen konnte und unplatziert blieb.
Im darauf folgenden Hindernisrennen (20.000 Euro) über 3500 Meter kamen Zantano (M.Rulec/J.-G.Gueracague) und Fullmoon (M.Weber/H.Tabet) an den Start. Beiden hatten jedoch nichts mit dem Ausgang des Rennens zu schaffen und blieben unplatziert.
Action Fancy (W.Himmel/D.Breux) blieb nur der letzte Platz in einem weiteren Rennen für den jüngsten Jahrgang (15.000 Euro). Der zweite deutsche Kandidat, Neryda (W.Hefter/M.Sautjeau) kam in diesem Rennen über 2000 Meter auf einen ordentlichen dritten Rang. Allez Hopp (M.Weber/E.Lequesne) ging im Jagdrennen (21.000 Euro) auf die 4000 Meter lange Reise, hatte aber mit dem Sieg nichts zu tun und blieb zum Schluss unplatziert.
Höhere Siegchancen gab es im nächsten Rennen, einem Ausgleich (16.000 Euro) über 2350 Meter. Gleich fünf Teilnehmer aus deutschen Ställen rückten in die Boxen ein. Scheller (M.Keller/W.Wehrel), Talitos (Dr.A.Bolte/A.Claudic), Wellitas (W.Baltromei/S.Ruis), Partylöwe (W.Baltromei/D.Bonilla) und Sulola (Fr.C.Brandstätter/J.-M.Breux). Talitos kam auf den vierten Rang und war damit bestes deutsches Pferd. Die Übrigen hatte keine Chance.
Tiger Lilly (M.Weber/H.Tabet), Liszt (M.Weber/ E.Lequesne), Magazin (K.Thomas/Fr.D.Barnier), King Charles (K.Thomas/D.Nigge) gingen in einem Hürdenrennen (20.000 Euro) über 3800 Meter an den Ablauf. Doch wie so oft zuvor hingen auch hier die Trauben zu hoch. Alle Deutschen bleiben außerhalb der Platzierungen.
Fünf Chancen gab es im nächsten Rennen. In einem Ausgleich (18.000 Euro) über 2350 Meter gingen Group Captain (M.Weber/A.Badel), Real Pleasure (W.Hefter/C.Stefan), Notenhöchster (W.Hefter/ M.Sautjeau), Alrescha (R.Lambert/F.X.Weißmeier) und Agua Hero (Fr.S.Schütz/F.Foresi) an den Start. Notenhöchster musste sich lediglich dem Sieger Lawick geschlagen geben, Group Captain war der erste Teilnehmer außerhalb des Geldes, alle anderen blieben in diesem Rennen unplatziert.
In einem weiteren Ausgleich (14.000 Euro) über 2350 Meter liefen mit Spirit Of Stars (W.Hefter/C.Stefan), Gilgamesch (Fr.N.Bach/E.Wehrel), Zimbabwe (M.Barzalona) und Song of Tiger (W.Baltromei/D.Bonilla) vier deutsche Pferde. Und Zimbabwe sorgte für den ersten Sieg an diesem Tag. Am Zielpfosten hatte der Lord of Men-Sohn aus dem Quartier von Werner Baltromei (Foto), vier Längen Vorsprung und siegte überlegen gegen Lettori. 53:10 gab es auf Sieg, da Zimbabwe im Stall mit Song og Tiger gekoppelt war.
Die 7000 Euro Sieggeld geht an den Stall Lustige Fünf. Gilgamesch wurde Neunter, Song of Tiger Zehnter. Spirit Of Stars blieb unplatziert.
Im letzten Ausgleich (12.000 Euro) des Tages kamen noch ein Mal vier deutsche Pferde an den Ablauf in der 2350 Meter langen Prüfung. Dies waren Pegmalion (Fr.C.Brandstätter/J.-M.Breux), Serrato (T.Angne/Fr.H.Mouchova), Kazoma Kate (M.Weber/R.Vergette) und Zauberstar (M.Keller/E.Wehrel). Der Lavirco-Sohn Serrato legte direkt nach und sorgte für den zweiten deutschen Erfolg. Er sicherte seinem Besitzer Torsten Angne die 6000 Euro Sieggeld mit viel Kampfgeist vor Celtic Park.
Und diejenigen, die ein paar Euro auf Serrato angelegt hatten, konnten sich freuen. 652:10 zahlte der Außenseiter am PMU-Toto.










