Frankfurt: Kopfstarke Felder in Niederrad am Sonntag

Auch in Frankfurt rückt das Saisonfinale so allmählich näher. Doch während viele der Rennvereine bereits den Ausklang der Saison feiern durften, steht in der Bankenmetropole am Sonntag erst der vorletzte Renntag auf dem Programm. Den Abschluss begeht derFrankfurter Renn-Klub dann am 13. November mit dem Hessen-Pokal.

Insgesamt acht Tagesprüfungen haben die Hessen auf die Beine gestellt und das bunte und abwechslungsreiche Rahmenprogramm dürfte wieder einmal eine Heerschar von Besuchern auf die Galopprennbahn nach Niederrad locken.

Zwei Ausgleiche III stehen auf Handicap-Ebene im Mittelpunkt, auf der neutralen 2000 Meter-Distanz versucht der von Andres Wöhler trainierte Rahad endlich seinen ersten Handicap-Treffer zu landen. In Altersgewichtsrennen klappte es bereits drei Mal, im Ausgleich läuft der fünfjährige Wallach einem Erfolg förmlich hinterher. Nun dreht man an der Distanz, möglicherweise liegt hier der Schlüssel zum Sieg.

Gleich zweimal in Folge hat Wyoming im Ausgleich III gepunktet, die Stute geht wieder unter der in dieser Saison höchsterfolg-reichen Münchnerin Katharina Irmer ins Rennen. Magic Tilla und Twin Star erneuern ihre Partie, die zuletzt minimal zu Gunsten von Magic Tila ausgegangen war.

Dass Englands Spitzenjockey Richard Kingscote auf Red Suede Shoes sitzt, dürfte sich sicherlich am Totalisator bemerkbar machen.
Über die Meile geht es im zweiten Ausgleich III des Tages. Auch hier wird man „Brown Panther-Reiter“ Richard Kingscote im Einsatz sehen. Der von Werner Glanz aufgebotene Karat ist sein Partner, vor einem Jahr war er in Krefeld um diese Jahreszeit auf der Siegerstraße.

In der vorletzten Form, die allerdings von Ende Juli datiert, wäre er nicht aus der Welt. Aus Berlin-Hoppegarten reist Artilliro an den Main, der Dzubasz-Schützling siegte in Köln vor Urgestein, der nun die Revanche sucht. Beide nehmen große Reitererlaubnis in Anspruch.

Nach zwei Saisonsiegen ging es für die dreijährige My Step nicht so richtig weiter, dass sie aber im Handicap ein ernstes Wort mitsprechen kann, hat sie Mitte September in Dortmund bewiesen. In einem insgesamt sehr offenen Handicap sollte auch das Leichtgewicht Omina gute Chancen auf eine vordere Platzierung besitzen.

Für alle Rennen sind große Felder zusammengekommen, so dass für ordentlich Spannung gesorgt sein dürfte. Der vorletzte Renntag am Main beginnt schon um 12.45 Uhr mit dem Sholokhov-Rennen.

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