Der ungeschlagene Super-Meiler Frankel aus dem Stall von Henry Cecil steht nach seinem Triumph in den Queen Elizabeth II Stakes (Gr.I) am vergangenen Wochenende in Ascot mit einem Ranking von 135 weiterhin souverän an der Spitze der Weltrangliste. Zu imponierend war seine Vorstellung, in den QE II Stakes, in denen er seine weiße Weste behielt.
Doch auf dem zweiten Platz des World Thoroughbred Rankings steht mit einer Marke von 128 dann aber bereits die Arc-Siegerin Danedream.
Die dreijährige Lomitas-Tochter aus dem Stall von Peter Schiergen hat nach ihrem sensationellen Longchamp-Triumph damit exakt die gleiche Einschätzung bekommen wie Zarkava im Jahr 2008, die vor Danedream als letzte Stute den Arc gewonnen hatte. Danedream muss sich den zweiten Rang allerdings mit dem Champion Stakes-Sieger Cirrus des Aigles, der gleichzeitig damit der beste Wallach der Welt ist, und der australischen Ausnahme-Fliegerin Black Caviar teilen, die am Samstag in Moonee Valley auch bei ihrem 15. Rennen in Folge ungeschlagen blieb.
Mit einem Rating von 127 findet man auf den weiteren Plätzen ausschließlich in England trainierte Pferde. Dabei handelt es sich um den von Richard Hannon vorbereiteten Queen Anne Stakes-Sieger Canford Cliffs, den von John Gosden trainierten King George VI Stakes-Sieger Nathaniel, der somit der beste Dreijährige auf Steherdistanzen ist, und den in den King George VI Stakes tödlich verunglückten Tiger Hill-Sohn Rewilding, der seine Marke für den Sieg gegen So You Think in den Prince of Wales‘s Stakes in Ascot erhielt.
Der bereits erwähnte O‘Brien-Schützling So You Think, der Vierter im Prix de l‘Arc de Triomphe und Zweiter zu Cirrus des Aigles in den Champion Stakes in Ascot war, folgt dann mit einer Einschätzung von 126 auf dem nächsten Platz, muss sich diesen mit zwei weiteren Pferden teilen.
Denn genau mit dem selben Rating ausgestattet wurden jedoch auch noch der inzwischen in die Zucht gewechselte Dreijährige Dream Ahead (fünffacher Gruppe I-Sieger), der seine Marke für den Sieg im Prix de la Foret über Goldikova erhielt, und der gleichaltrige Mehl-Mülhens-Sieger Excelebration, der einfach nur das Pech hat, dass auf seiner Distanz der Superstar Frankel einfach eine Klasse für sich ist.










