Wenn ein Hengst wie Kamsin drei Gruppe I-Rennen gewinnt, darunter das Deutsche Derby, den Großen Preis von Baden und den Rheinland-Pokal (nach Protest gegen Oriental Tiger) oder auch vierjährig den Gerling-Preis, Gruppe II und dies allesamt auf der klassischen 2400 Meter-Distanz, steht er für das, wofür Turfdeutschland seit jeher wohl am bekanntesten ist.
Gemeint sind Deutschland Steher. 2011 wurde der Samum-Sohn aus der Winged Love-Tochter Kapitol, selbst Gruppe III-Siegerin, darüber hinaus Vierte in den Deutschen Oaks, Gruppe I und aktuell auch mit der Siegerin Kapitale im Kölner Herbst-Stutenpreis, Gruppe III bestens empfohlen, bekanntlich bei seinem Züchter im Gestüt Karlshof als Deckhengst aufgestellt.
Nunmehr kommt aus Röttgen die Meldung, dass Kamsin ab der kommenden Decksaison ins dortige Gestüt neben Soldier Hollow und Kallisto in Rath-Heumar seine Deckhengstkarriere fortsetzen wird.
Gestütsleiter Frank Dorff: ‚Wir freuen uns sehr auf den Hengst, zumal er als Steher, wie er im Buche steht, für diese lange Tradition in Deutschland steht. Die Decktaxe für Kamsin liegt weiterhin unverändert bei 5.000 Euro.‘










