Der klare Favorit für den Lando-Preis des Winterfavoriten kommt aus der Domstadt: der von Andreas Löwe für das Gestüt Winterhauch trainierte Amaron (Foto) zielt am kommenden Sonntag in der traditionsreichen Gruppe-III-Prüfung auf seinen dritten Erfolg beim ebensovielten Start. Immer spulte Amaron sein Pensum wie ein „alter Hase“ herunter.
Klar war, dass man im Oppenheim-Rennen ein Zweijährigen von hohem Format gesehen hatte.
Was sich im Iffezheimer Zukunftsrennen bestätigte. Wieder mit Andreas Helfenbein im Sattel war Amaron als 19:10-Favorit ernsthaft nicht in Verlegenheit zu bringen, wenngleich auf der Linie der Abstand zum zweitplatzierten Pakal optisch nicht allzu groß war (Zum Langzeitmarkt).
Die Meile hat Georg Baron von Ullmanns Energizer im Düsseldorfer Junioren-Preis bereits absolviert. Im Handgalopp holte sich der von Jens Hirschberger trainierte Monsun-Sohn bei seinem Erstauftritt das Listenrennen.
Riesige Abstände zeichneten das Bild beim völlig souveränen Erfolg von Novellist in Düsseldorf. Dr. Christoph Berglars Monsun-Sohn ging am Grafenberg bei seinem ersten Start in seiner Laufbahn förmlich spazieren. Dann sollte der Junioren-Preis an gleicher Stätte die nächste Station von Novellist sein. Doch er musste gestrichen werden. Fieber hinderte ihn an diesem Start.
Von Peter Schiergen gesattelt wird auch Spirit Danon, der im
Zukunfts-Rennen als Fünfter über die Linie kam und man ihm wie sein Trainingsgefährte Amarillo in den Kreis der chancenreichen Außenseiter einreihen dürfte.
Dass mit Tai Chi der Sieger des Ferdinand Leisten-Memorials eine Woche nach seinem Kampferfolg in Iffezheim erneut an den Start kommt, muss doch überraschen. In Baden-Baden hieß es noch, er würde die Saison damit beenden. Nun muss der Großverdiener auf Gruppe-Ebene und schneller Startfolge Farbe bekennen. Pacha ist wie Stark Danon noch sieglos, er läuft nach Aussagen seines Trainers auf Wunsch seines Besitzers.
Aus Berlin-Hoppegarten reist Macao an, der Dzubasz-Schützling imponierte bei seinem Ersrauftritt Anfang Oktober nicht gering, als er dem 18:10-favorisierten Wöhler-Schützling Winafortune nicht den Funken einer Chance ließ.










