Der Dresdener Steherausgleich, wie in den letzten Jahren unter dem Titel Buchmacher Albers Stehercup gelaufen, ist ein echter Traditionstitel in der sächsischen Metropole. Bereits zum 89. Mal wird diese Prüfung am Samstag ausgetragen, sie ist das Hauptrennen des vorletzten Renntages in Seidnitz. Über 2950 Meter wird in dem Ausgleich III reichlich Puste verlangt.
Gleich mit zwei Pferden greift der Hoppegartener Trainer Roland Dzubasz an, der es mit Shirsam (Foto, Vorjahressiebter) und Tres Piernas versucht, wobei Letztere, obwohl sie in dieser Saison noch sieglos ist, vielleicht sogar die besten Chancen besitzt. Auch aus dem Westen reisen einige interessante Pferde für dieses Rennen an, so z. B. die Fährhoferin Divoka, die sich wie Hans-Jürgen Gröschels Muthesius erstmals auf einer solch extremen Distanz versucht.
Insgesamt werden am Samstag neun Rennen in Dresden ausgetragen, da ein Ausgleich IV über 2000 Meter geteilt wurde. Auch die Zweijährigen sind noch einmal im Einsatz, das Youngster-Rennen über den schon sehr weiten Weg von 1900 Metern hat hier bereits Tradition. Nicht selten haben sich hier Pferde vorgestellt, die später eine große Karriere starteten.
So z. B. vor zwei Jahren, als hier der Ittlinger Scalo mit nicht weniger als 14 Längen Vorsprung gewann. Trainiert wurde er von Andreas Wöhler, der ohnehin ein Spezialist für dieses Rennen ist. In diesem Jahr bietet der Ravensberger Erfolgstrainer die Wittekindshoferin Mandachic auf.











