Der Ravensberger Trainer Andreas Wöhler schnappte sich nicht nur in Köln gleich zu Beginn des Renntages eine Zweijährigenprüfung, sondern auch in Dresden-Seidnitz punktete Wöhler im ersten Rennen für die Galopper. Die debütierende Etzeanerin Monami löste sich schließlich als 17:10-Favoritin ganz locker und zeigte unter Jozef Bojko gleich zu Beginn ihrer Rennkarriere, dass sie nicht aus der Art geschlagen ist. Denn keine Geringere als die Gruppesiegerin Meridiana ist Halbschwester der Sholokhov-Tochter Monami.
Da kam schließlich auch Auenhexe (V.Schulepov) nicht mit. Bis zur 200-Meter-Marke hatte die Richter-Lady noch Anschluss halten können, danach musste auch sie gegen die Favoritin des Rennens passen. Aber auch als Zweite überzeugte die Toylsome-Tochter aus dem Besitz von Wilhelm Lohmann. Power Zar (W.Panov) trug die Farben des Rennstalls Darboven auf Platz drei und führte sich gut in den Rennzirkus ein.
Im Ausgleich IV über 1400 Meter diktierte die am Toto am stärksten berücksichtigte Priora (Fr. St.Hofer) lange das Geschehen, ehe sie noch von Dynamite Cat (Fr. K. Irmer) abgefangen wurde, Touch of Time (P. Krowicki) verbesserte sich noch auf Rang drei.89:10 zahlte die zuletzt noch in Österreich siegreiche Dynamite Cat beim Dresden-Treffer.
Einen Dresdener Erfolg gab es im Ausgleich IV durch Fashion Tycoon (Fr. S. Hofer) zu verzeichnen. Pink Please (Fr. K. Irmer) und Kallynus (V. Schulepov) belegten die Plätze hinter der 39:10-Siegerin aus dem Quartier von Claudia Barsig.
Bei den Dreijährigen gab es den dritten Erfolg des tschechischen Gastes Southern Dancer (M. Pecheur, Foto) zu verzeichnen. Bis 200 Meter vor dem Ziel konnte dem Frontrenner Bear Paolina (V. Schulepov) folgen, doch dann musste sie passen. Im Kampf um Platz zwei musste sich die Barsig-Stute gar noch New Dolly (P.J. Werning) beugen.
Von der Spitze aus kam Hans-Heinrich Jörgensens Ocean Peace (V. Schulepov) zum Ausgleich III-Erfolg. Nach 1900 Metern war dieses Gespann im Preis der Ostsächsischen Sparkasse Dresden vor Laric (W. Panow) und der Fährhoferin Divoka (J. Bojko) zu sehen. 50:10 brachte die Siegwette auf die Speedmaster-Tochter.
Zwei Trabrennen bereicherten am Sonntag die Rennen in Seidnitz, gleich zu Beginn gab es einen Favoritensieg (24:10) durch Wilemijn A (T. Tietz) und in der dritten Tagesprüfung siegte Thorsten Tietz im Sulky des 25:10-Favoriten High Speed As.










