Black Arrow nach Kampf & Clinical mit Topspeed in K?ln

Im Winterfavorit-Trial in Köln entwickelte sich ein ganz spannendes Finish, zwei Galopper des besten Zuschnitts sollten sich da im Listenrennen der Zweijährigen um 20.000 Euro getroffen haben. Nach den zu absolvierenden 1400 Metern waren Black Arrow (E.Pedroza, Foto) und Pastorius (T.Hellier) nur durch die Zielfotographie zu trennen (Video ansehen).

Beide hatten sich auf mehr als zehn (!) Längen vom Rest des Feldes gelöst und lieferten sich gleich zu Beginn des tollen Kölner Sonntags ein packendes Duell.

Am Ende behielt Black Arrow mit einem Kopf Vorteil die Oberhand, er hatte bereits zu Beginn der Geraden nachgesetzt, doch kam er erst etwa 150 Meter vor dem Zielpfosten an dem vom Fleck weg führenden Pastorius vorbei. Pastorius zeigte auch in der Niederlage eine bärenstarke Form und avancierte mit Platz zwei zum ersten Black Type-Pferd seines Vaters Soldier Hollow.

Deutlich distanziert zum Top-Duo, das sich nachhaltig für einen Auftritt im Preis des Winterfavoriten empfahl, landete Taloubet (A. Helfenbein) auf Rang drei. 18:10 zahlte der Sieger, der den Formstall von Andreas Wöhler vertritt.

Die beiden erstplatzierten Pferde könnten sich schon bald wiedertreffen, denn beide besitzen ein Engagement für das Herzog von Ratibor-Rennen in Krefeld und ihre Trainer planen derzeit in diese Richtung.

„Ich hatte schon eine gute Meinung von Pastorius, der Sieger muss ein sehr sehr gutes Pferd sein“, zollte Mario Hofer, der Coach von Pastorius, dem Sieger ein großes Kompliment.

Claudio Pizzarro und Tim Borowski sind die Eigner des Teofilo-Sohnes Black Arrow, der in den Farben des Stalles 24 seine Rennen bestreitet. Der Ullmann-Schützling Payback (F. Minarik) hatte schon bald Probleme, den vorderen zu folgen.

Das Ilse und Heinz Ramm-Erinnerungsrennen, Listenrennen für die dreijährigen und älteren Stuten um 20.000 Euro holte sich eine der zwei englischen Gaststuten. Cheveley Park Studs Schimmellady Clinical wurde von Seb Sanders zum Listensieg gesteuert, nachdem sie nicht gut um den Schlussbogen kam, in der Zielgeraden aber immer zwingender wurde und Julie’s Love (M. Demuro) noch sicher in den Griff bekam.

Jardina (A. Starke) behauptete sich dahinter im Kampf um Platz drei gegen Conciliatory (T. Hellier). ‚Das war schon eine starke Partie von Julie’s Love, sie geht nun in den Prix de l’Opera und ist einen Tag zuvor auf der Arc-Sale angemeldet‘, ließ ihr Betreuer Manfred Hofer durchblicken.

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