Mit Combat Zone und Ideology schickt der Krefelder Trainer Mario Hofer gleich zwei bessere Ausgleich I-Pferde in eines der wichtigsten englischen Handicaps, das mit 160.000 Pfund dotierte Betfred-Cambridgeshire-Handicap, das am Samstag im mittelenglischen Newmarket gelaufen wird und eines der bedeutendsten Ausgleichs-Rennen auf der Insel ist.
Das Rennen ist eines der sogenannten Heritage-Handicaps, die auf eine – wie der Name schon sagt – besonders lange Geschichte zurückblicken können – und sich beim englischen Publikum (und somit auch den Buchmachern) besonderer Beliebtheit erfreuen. 34 Pferde dürften am Samstag das Rennen über die Distanz von 1800 Meter antreten, die Anzahl von 158 Meldungen (am Dienstag waren noch 92 stehengeblieben) sagt auch etwas über den Stellenwert des Rennens bei englischen Trainern und Eigentümern aus. Immerhin ist dieses Rennen – und nicht eines der drei renommierten Gruppe I-Rennen – Namensgeber des dreitägigen Meetings.
Combat Zone (Terry Hellier) und Ideology (Tom Queally), zuletzt im mit 100.000 Ruro dotierten Baden-Badener Superhandicap am Start, bestreiten das Rennen als deutliche Außenseiter (zur Zeit stehen sie bei den englischen Buchmachern etwa 500:10), aber nicht chancenlos.
Ihre Startberechtigung ergibt sich aus einem Ranking der Ausgleichsgewichte (in Deutschland das GAG) der gemeldeten Pferde. Combat Zone liegt demzufolge auf dem achten, Ideology auf dem 17. Rang. Laut inoffiziellem Rating der englischen Racing Post fallen die beiden Hofer-Pferde allerdings deutlich gegen ihre Konkurrenz ab, mit der sie offiziell gleich bewertet sind.
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