Der Präsident des Münchner Rennvereins, Norbert Poth, hat bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Dienstag eine schwere Niederlage hinnehmen müssen. Den von ihm angestrebten Verkauf eines rund vierzig Hektar großen Teils des Rennbahngeländes lehnten die Mitglieder ab.
Mit Vizepräsident Hans Gerd Wernicke und dem für die Finanzen zuständigen Franz Knott traten am Ende zwei Vorstandsmitglieder zurück. Die finanzielle Lage des MRV bleibt damit prekär. Die vorläufige Existenz der Bahn sichert jetzt ein zinsloses Darlehen.
Wolfgang Wille, bis 2010 noch MRV-Präsident, stellte spontan kurz vor Ende der Sitzung diesen Kreditbetrag zinsfrei und ohne Grundbucheintragung zur Verfügung.










