Saurens Lamool und Ex-Deutsche stark ?ber Hindernisse

Eine sehr gute Leistung zeigte am Freitag in Auteuil bei seinem ersten Start über Sprünge der im Besitz von Eckhard Sauren stehende Mamool-Sohn Lamool. Der Derby-Fünfte von 2010, der vor einiger Zeit von Mario Hofer zu Francois-Xavier Chevigny nach Frankreich wechselte, wurde Zweiter in einem Listenrennen über Hürden.

Zehn Längen hinter dem 18:10-Favoriten Grand Tard (Trainer Yann Porzier) belegte Lamool (Foto, Siegeventualquote 120:10), der von Anthony Lecordier geritten wurde, den Ehrenplatz im Prix Achille-Fould über 3600 Meter, der mit 65.000 Euro dotiert war.

Der Höny-Hofer Fight For Freedom, der von Peter Schiergen zu Nicolas Milliere gewechselt war, kam unter Alain de Chitray auf den neunten Platz im Feld von 14 Pferden.

Lamool hatte lange im Mittelfeld gelegen, spielte am Ende aber seine Flachklasse und sein Stehvermögen aus. Den Sieger konnte er allerdings nicht beeindrucken, doch hat dieser auch jede Menge Können auf der Flachen vorzuweisen, war er doch in einem Listenrennen in Lyon-Parilly im Mai nur eine halbe Länge hinter Lucas Cranach geblieben und später auch auf Gruppe-Parkett gelaufen.

Ehemals in Deutschland trainierte Pferde siegten auf der Hürdenbahn auch bei der Veranstaltung in Marseille-Borely. Zunächst gewann der aus Wittekindshofer Zucht stammende Sholokov-Sohn Le Shock mit 15 Längen Vorsprung ein 3800 Meter-Rennen, das mit 20.000 Euro dotiert war, dann siegte auch noch der Ex-Karlshofer Titan War in einem 20.000 Euro-Hürden-Handicap über 3800 Meter.

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