Am Sonntag gab sie ihren Abschied von den deutschen Turf-Fans. Die Sholokhov-Tochter Night Magic, zweifache Gruppe I-Siegerin und Galopperin des Jahres 2009, zeigte als Zweite im Großen Preis von Baden, den sie 2010 gewonnen hatte, noch einmal ihre große Klasse. Seit Montag steht sie in neuem Besitz. Die Fünfjährige wurde nach Japan verkauft.
Damit ist auch klar, dass die Klassestute nicht mehr nach München zurückkehren wird. Von Baden-Baden aus wird Night Magic nach Frankreich übersiedeln, um dort die nötige Quarantäne-Phase zu durchlaufen. ‚Night Magic ist unter der Prämisse verkauft worden, dass sie keine Rennen mehr bestreiten darf‘, so ihr Trainer Wolfgang Figge.
Bei ihren zwanzig Starts errang sie sieben Siege und lief 774.800 Euro Gewinnprämie ein. Besitzer Hans-Gerd Wernicke hätte es wohl lieber gesehen, wenn seine Stute in der deutschen Vollblutzucht geblieben wäre. Angebote dieser Art blieben allerdings aus.
Wernicke hatte die Stute als Jährling zum Preis von 43.000 Euro erworben. Der heutige Verkaufspreis dürfte vermutlich bei gut einer Million Euro liegen, auch wenn Wolfgang Figge keine Angaben über den tatsächlichen Verkaufspreis tätigte.
Erst am Freitag hatte Hans-Gerd Wernicke auf der Badener Auktion mit dem Jährling Night Wish einen rechten Bruder der Ausnahmestute gekauft, für den er 200.000 Euro bezahlte.










