Tolle Goldhandicps & spannende Ank?nfte im BB-Rahmen

Waldemar Hickst war der bestimmende Trainer im ersten Goldhandicap des Schlusstages der Badener Woche auf dem Rennplatz Ifezheim. Seine beiden Pferde machten das Ende im Adolf Schindling Gedächtnis-Rennen, einem Ausgleich II über 1600 Meter ganz klar unter sich aus, enteilten der Konkurrenz mit mehreren Längen. Und am Ende hatte der dreijährige Nafar (Foto) das bessere Ende für sich, die 86:10-Chance war mit Filip Minarik gegen Andrasch Starke und Lavallo erfolgreich.

21.000 Euro waren in diesem Rennen an Preisgeldern zu verdienen, deutlich hinter dem Top-Duo holte sich Auvano (A. Pietsch) Rang drei im Meilen-Event. Im zweiten Goldhandicap des Sonntags gab es reichlich Optionen, denn im mit 12.000 Euro dotierten Adecco-Cup über 2000 Meter waren 18 Pferde dabei.

Andrasch Starke war eingangs der Zielgeraden bereits in Haltung vorne zu sehen, hatte Late Mute (Siegtoto 92:10) nach einwandfreiem Rennverlauf bald im Einlauf nach vorne geschickt. Und wie im Hauptrennen brannte für Starke auch hier nichts mehr an, Weißheit (A. Pietsch) lief noch auf den Ehrenplatz vor, aber gegen die Siegerin hatte sie keine Chance. Der große Außenseiter Wellmondo komplettierte die Dreierwette.

Start-Ziel holte sich Perfect Son (T. Hellier) das dritte Goldhandicap des Tages. Der zweite Tagestreffer (zuvor mit Ramblin Shadow erfolgreich) für den Frankfurter Coach Clemens Zeitz sah zunächst leichter aus, als es am Ende war.

Denn 400 Meter vor dem Zielpfosten ging Perfect Son vom Feld weg, doch auf den letzten 150 Metern wurden die Beine immer müder und Making Strides (F. Minarik) sowie Milago (S. Moulin) kamen immer näher. Doch letztlich behielt Perfect Son im 22.000er die Oberhand, notierte am Totalisator 52:10.

Zu Beginn des Renntages behauptete sich bei den Dreijährigen der Kleinkorres-Schützling Manolito, der als 23:10-Chance den Favoritenwettern einen gelungenen Auftakt ins Top-Programm ermöglicht hatte. Und am Ende in der UVEX-Trophy, die den Stehern vorbehalten war und über 2800 Meter führte, war der frische Sieger Flatley mit Filip Minarik erneut ganz vorne auszumachen, avancierte zum Doppelsieger.

44:10 brachte der letzte Sieger des Super-Meetings am Totalisator, nach dem Großen Preis von Baden regnete es „Bindfäden“, heftigste Niederschläge setzten ein und ein nasses Ende ereignete sich an der Oos. Insgesamt wurden in den zehn Rennen am Schlusstag 1.037.582 Euro umgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr lag man damit zurück. 2010 waren es insgesamt am letzten Tag 1,312,801 Euro gewesen.

Während der gesamten Rennwoche wurden damit 4.486.286 Euro umgesetzt, im Vergleich zum Vorjahr (4.898.545 Euro) ist damit ein Minus von 8,42 Prozent zu verzeichnen.

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