Gegen die besten europäischen Extremsteher trat der von Waldemar Hickst für den Stall D’Angelo trainierte Tres Rock Danon am Sonntag in Deauville im Prix Kergorlay an, dem mit 130.000 Euro dotierten Gruppe II-Rennen über 3000 Meter. Mit einer Eventualquote von über 500:10 war der von Andreas Suborics gerittene Hengst dabei Außenseiter.
Unterwegs galoppierte der Rock of Gibraltar-Sohn an dritter, dann an zweiter Stelle hinter dem von Beginn an führenden englischen Gast Jukebox Jury. In der Zielgeraden konnte sich Tres Rock Danon (Foto) dann nicht mehr steigern, während die Speedpferde stärker wurden. Am Ende sprang für den deutschen Gast dann der achte Plartz im Feld von zwölf Pferden heraus.
Jukebox Jury (100:10), der von Mark Johnston trainierte Europa-Preis-Sieger von 2009, setzte sich unter Neil Callan dagegen von der Spitze aus überlegen mit drei Längen Vorteil durch, verwies Kasbah Bliss und Brigantin auf die Plätze zwei und drei.
Ohne Möglichkeiten war in einem Altersgewichtsrennen über 1900 Meter auf der Sandbahn der von Andreas Wöhler trainierte Fährhofer Quinindo, der unter Maxime Guyon in der 24.000 Euro-Prüfung nur den achten Platz belegte.
Im Grand Handicap des Sprinters über 1000 Meter (65.000 Euro) kam Mario Hofers Sapphire unter Dominique Boeuf auf einen ausgezeichneten zweiten Platz hinter dem überlegenen Sieger Spectacle du Mars, einem Martillo-Sohn.
Für einen deutschen Sieg sorgte dann noch der von Mario Hofer trainierte Vianello, der unter Maxime Guyon ein Verkaufsrennen über 1500 Meter der Sandbahn (15.000 Euro) gewann. 45:10 gab es auf den Sieg des Vierjährigen.









