Im französischen Seebad an der Atlantikküste der Normandie spielt am Sonntag die Musik, zumindestens was sportliche Leckerbissen im internationalen Rennsport angeht. Drei Gruppe-Prüfungen, allesamt unter dem Patronat von Darley stehend, bilden die Höhepunkte der Veranstaltung.
Mit dem Prix Morny, einer über 1200 Meter führenden Gruppe I-Prüfung, bei der 350.000 Euro zur Ausschüttung kommen werden, sucht mit dem Hat Trick-Sohn Dabirsim (Foto) auch ein Pferd aus dem Besitz des deutschen Buchmachers Simon Springer seine Chance (Zum Langzeitmarkt).
Der Zweijährige aus dem Stall von Trainer Christophe Ferland ist nach drei Frankreich-Auftritten bisher noch ungeschlagen, siegte zuletzt im Prix de Cabourg, einer mit 80.000 Euro dotierten Gruppe III-Prüfung. Für den bisher im Sattel sitzenden Philippe Sogorb wurde Weltklassejockey Frankie Dettori verpflichtet.
In dem Gruppe I-Rennen, das im vergangenen Jahr von Dream Ahead (David Simcock/William Buick) gewonnen wurde, trifft Dabirsim auf leidglich sieben Gegner. Mit Family One (Trainer Yann Barberot), Sieger im Prix Robert Papin (Gr. III) kommt dabei ein weiterer Gruppesieger an den Ablauf.
Bei vier Starts dreifacher Sieger ist Vladimir (M.Delcher-Sanchez/Maxime Guyon). So Fast (F.Head), Dont Teutch (D.Smaga), Frederick Engels (D.Brown/J.Murtagh), Gatepost (M.Channon/J.Spencer) und Eden’s Drift (M.Delzangles/C.Soumillon) komplettieren das Feld.
Dieses lässt in diesem Jahr Top-Zweijährige aus England und Irland vermissen. Simon Springer hat also zumindest dabei schon einmal Schwein gehabt. Am Sonntag braucht er nun noch Fortune um Rennen, um den größten Coup in seinem Besitzerleben zu landen.










