Genau vor zehn Jahren, im Sommer 2001, war nicht mehr die Rennbahn am altehrwürdigen Horster Schloss der Treffpunkt der Turffreunde. Der Aral-Pokal hatte bereits ausgedient, der Ele-Pokal – es siegte Schlenderhans Superstute Catella – war 2000 die letzte in Gelsenkirchen ausgetragene Gruppe-I-Prüfung auf einer Bahn mit Tradition.
Von nun wurde der Sommerhit in Köln ausgetragen, es begann eine neue Ära. Neben dem Preis von Europa im Herbst hatte Köln nun mit dem Rheinland-Pokal, wie er seit einigen Jahren heißt, noch einen zweiten internationalen Hochkaräter im Jahresprogramm (Zum Langzeitmarkt).
Die erste Auflage gewann mit Gestüt Fährhofs Sabiango ein Pferd aus dem Stall von Andreas Wöhler, der am kommenden Sonntag den Derby-Zweiten Earl of Tinsdal satteln wird.
Ein Rang hinter Earl of Tinsdal landete in Hamburg der Ittlinger Saltas, der am Sonntag die Revanche sucht. Peter Schiergen hält sogar drei aus sechs Pferden in der Gruppe-I-Prüfung. Neben Saltas, der Stalljockey Andrasch Starke im Sattel hat, bietet der Asterblüte-Coach noch den amtierenden Winterfavoriten Silvaner mit Filip Minarik und Seventh Sky unter Terry Hellier auf.
Godolphin, das dieses Rennen durch Cherry Mix und Campanologist in den letzten Jahren bereits zweimal gewinnen konnte, ist diesmal durch Cavalryman vertreten. Frankie Dettori, der sich auch gerade in der Domstadt größter Popularität erfreut, wird aus Newmarket einfliegen. Hoffentlich pünktlicher als im letzten Jahr landen, als ganz kurzfristig Adrie de Vries für den im Stau steckengebliebenen Starjockey auf Campanologist ausgewogen werden musste.
Der nachgenannte Dawn Twister vervollständigt das leider nur sechsköpfige Pokal-Feld, da Schlenderhans Tahini auf Grund des zu erwartenden weichen Bodens am Tage der Starterangabe noch gestrichen wurde.










