Deauville: Hofers ganz stark! Jeder gewinnt ein Rennen

Zwei deutsche Siege gab es auch am Freitagnachmittag wieder bei der Veranstaltung im französischen Normandie-Seebad Deauville. Und für beide Frankreich-Volltreffer waren Mitglieder der Familie Hofer verantwortlich.

Zunächst war es der von Manfred Hofer trainierte dreijährige Le Temujin (42:10), der unter Maxime Guyon ganz leicht ein über 3000 Meter führendes Handicap gewann, das mit 22.000 Euro dotiert war.

Eine Stunde später war dann Bruder Mario zur Stelle, der ebenfalls in einem Handicap zuschlug. Der Listensieger Vianello war es, der zum Kurs von 49:10 für Albert Steigenberger (Foto) in schönem Stil ganz leicht zum Zuge kam. Auch in dem mit 20.000 Euro dotierten Rennen war der Franzose Maxime Guyon der Siegjockey.

Mit dem von Sascha Smrczek trainierten Ohne Tadel (Gerald Mosse) auf dem zweiten Platz gab es sogar eine deutsche Zweierwette, die 313:10 zahlte. Um ein Haar hätte es sogar eine deutsche Dreierwette gegeben, endete die Baltromei-Stute Any Given Sunday nach unglücklichem Rennverlauf blitzschnell auf Rang vier.

Den sportlich wichtigsten Sieg für die deutsche Zucht gab es gleich im ersten Rennen der Veranstaltung in Deauville zu verbuchen.

In einem Course B-Rennen für Zweijährige über 1500 Meter gewann der vom Gestüt Fährhof gezogene Königstiger-Sohn Saint Péllerin unter Christophe-Patrice Lemaire überlegen und peilt nach seinem zweiten Sieg in Folge nun Grupperennen an, wie aus seinem Umfeld nach dem Start bekannt wurde. Der Hengst wechselte im letzten Jahr in Baden-Baden für 20.000 Euro in französischen Besitz.

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