Der dritte Meetingstag in Bad Harzburg begann für Champion Eduardo Pedroza gut, denn auf dem 11:10-Favoriten Muthesius (Foto) gewann er gleich das erste Rennen des Tages. Zwar musste der Schützling von Hans-Jürgen Gröschel auf für ihn zu kurzer Distanz mehr tun, als gedacht, um Tom Sawyer auf Distanz zu halten, aber das bekam der Wöhler-Stalljockey noch gut hin Video ansehen.
Nicht so gut lief es für den vierfachen deutschen Meister dann aber im vierten Rennen, dem Ausgleich IV über 1850 Meter. An der Spitze liegend kam er mit Ulrich Heyns Fair Lord zu Fall, musste hart zu Boden.
Seine weiteren Ritte konnte der Panamese nicht ausführen, aber von schlimmeren Verletzungen blieb er gottseidank verschont. Am Wochenende will der derzeit Führende der Jockey-Statistik wieder in den Sattel steigen.
Besser lief es an diesem Nachmittag für Wladimir Panov, der zunächst das Altersgewichtsrennen über 2000 Meter mit Neapel gewann und eine halbe Stunde danach auch im Ausgleich IV mit Tokaro punktete, was gleichzeitig auch den zweiten Tagestreffer für Hans-Jürgen Gröschel bedeutete Video ansehen.
Das höchstdotierte deutsche Hürdenrennen, das wirklich gut besetzt war, gewann der Routinier Our First Chesnut (Fabian Xaver Weißmeier), der somit für den ersten Meetingstreffer seines Trainers Christian von der Recke sorgte, überlegen mit elf Längen Vorsprung. Die 73:10-Chance verwies die Schnakenberg-Pferde Nuevo Leon und Smartian auf die Plätze zwei und drei.
Eine Super-Quote gab es im letzten Rennen in der Dreierwette, denn für den Einlauf Bachstelze – Angel of Speed – Seychelle gab es am Toto in dieser Wettart 86 728:10.
In den acht Rennen wurden insgesamt 158.000 Euro umgesetzt, zum vergleichsbaren Vorjahrestermin waren es 160.000 Euro. Bei den Aktiven liegen Elfi Schnakenberg bei den Trainern und Dennis Schiergen bei den Reitern nach den ersten drei Renntagen mit je vier Siegen an der Spitze.









