Erster Harzburg-Tag mit Superhandicaps und Wettchancen

Der erste Tag des fünf Tage umfassenden Meetings in Bad Harzburg steht am Samstag an und lockt gleich mit einer Karte von acht Rennen, von denen zwei als Superhandicaps ausgeschrieben worden sind. Darüber hinaus wird auch ein Hürdenrennen über 3400 Meter geboten, in dem alleine fünf der zehn gemeldeten Pferde von Elfi Schnakenberg trainert werden.

Aber auch auf der Flachen ist Elfi Schnakenberg (Foto) in Bad Harzburg sehr umtriebig. Neben Reinhard Johannsmann, der drei Starter angegeben hat, ist die Trainerin aus dem kleinen Ort Jerusalem im Preis von Yoobet und der Praxis Dr. Antje Seidel gleich mit zwei Kandidaten im ersten Superhandicap des Tages, das gleichzeitig als Wettchance des Tages mit einer Garantie-Auszahlung von 25.000 Euuro gelaufen wird, vertreten.

Vor allem auf Altina, die zwar die äußere Startbox in Kauf nehmen muss, doch Fünf-Kilo-Reiterlaubnis von Lisa Szczepurek in Anspruch nehmen kann, soll man im Schnakenberg-Lager schon einiges an Mumm haben. Schwieriger sieht es da schon bei den Johannsmann-Kandidaten aus. Hurry Girl ist für das Quartier aus Ostwestfalen schon eine Größe geworden, kann sicher ganz vorne mitreden, wenn sie ihren besten Tag erwischt. Zum Langzeitmarkt

Nantana und auch Lesto sind aber ebenso zu beachten wie Revetto. Der Stoltefuß-Schützling lief in Altersgewichtsrennen schon gut genug. Aus München reist ferner Dieter Ronge an, der Allekeinproblem sattelt. Bei solch einer Anreise muss man sich etwas erhoffen und Christian von der Recke hat mit Faith the Bid ein heißes Eisen im Feuer.

Das zweite Superhandicap wird im Preis der Öffentlichen Versicherungen Braunschweig ausgetragen, einem Ausgleich III, in dem es wie im ersten Superhandcap um die Gesamtdotierung von 20.000 Euro geht. Auch hier gibt es eine Viererwette, bei der die Garantieauszahlung 10.000 Euro beträgt.

Werner Glanz hat im letzten Jahr bereits mit seiner Wyoming in solch einem Rennen gewonnen, auf dem speziellen Kurs im Harz ist die Stute bestimmt erneut weit vorne denkbar. Toll in Form ist ferner Nightdance Victor, dessen Siegesserie nach einem schwachen Jahresdebüt so richtig losging.

Im Hürdenrennen, dem Preis der Kur-, Tourismus hat sich Cevin Chan aus dem 5er-Lot von Elfi Schnakenberg für den Ritt auf Semicolon entschieden, mit dem er zuletzt in Hamburg in einem mitreißenden Finish siegreich war, dabei auch schon seinen Trainingsgefährten Wild Storm und Tazzaro aus dem Stall von Christian Sprengel hinter sich ließ.

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