Am Samstag in München setzte der vor Ort ansässige Trainer Wolfgang Figge ein Ausrufezeichen. Vor allem die Konkurrenz der Dreijährigen stand voll in seinem Zeichen, denn mit den beiden Debütantinnen Ramina (Foto) und Mountain Melody stellte er gleich die ersten beide Pferde in diesem Rennen.
Dabei war die Rubiana-Schwester Ramina vermeintlich als zweite Farbe angetreten, denn sie hatte Andreas Helfenbein im Sattel, während Stalljockey Karoly Kerekes auf Mountain Melody im Einsatz war. Doch am Ende war es egal, denn beide Stuten stehen in Besitz von Hans-Gerd Wernicke vom Stall Salzburg. Die Siegerin zahlte 56:10 am Totalisator Video ansehen.
Auf den dritten Platz kam hier Urkanie, die von Wolfgang Figges Sohn Michael Figge trainiert wird. Damit war die Familie Figge in diesem Event auf den Plätzen eins bis drei auszumachen.
Auch im Ausgleich III über die Meile war Wolfgang Figge das Maß aller Dinge in München. Der Handicap-Rückkehrer Running Home (Frau T. Hofer) war nach der Meile als Erster im Ziel und zahlte beim Treffer über Pickwick (Frau St. Hofer) und Castiglione (K. Kerekes, ebenfalls Wolfgang Figge) 36:10 Video ansehen.
Schachspieler wusste den richtigen Zug im Handicap III über 2400 Meter zu machen, als er innen von Filip Minarik bestens gebracht wurde und Wells Tigress (E. Pedroza) sowie die höher eingeschätzte Stallgefährtin Divya (K. Kerekes) auf die Plätze verwies. Dies war bereits der dritte Streich von Wolfgang Figge.
Im abschließenden achten Rennen sollte der vierte Folgen. Denn mit Patanos (K. Kereks) avancierte ein weiterer Schützling von Wolfgang Figge an diesem Super-Samstag zum Sieger. Der Dreijährige siegte auch mit Aufgewicht in toller Manier, schaffte bereits das München-Doppel gegen Dance Every Dance (K. Pattinson).
Das Rennen mit der Viererwette ging an die von Jutta Mayer trainierte Waky Li, die von Eduardo Pedroza toll um den Kurs gebracht wurde und im Ziel Dynamite Cat (Frau A. Schneider) auf den Ehrenrang verwies.
Dahinter folgte dann der zuletzt zweifach siegreiche Running Flame (Fr. K. Irmer) vor dem lange an der Spitze toll weiterziehenden Hay Fever (Fr. St. Hofer). In dieser Reihenfolge zahlte die Viererwette 33.334:10.
Erster und Zweiter wurde auch der Krefelder Coach Mario Hofer mit seinem Sprinter-Duo um Mood Music (A. Helfenbein) und Sapphire (Fr. St. Hofer). In diesem Altersgewichtsrennen belegte Rang drei Saldenaera (K. Pattinson), die erstmals unter der Regie von Werner Glanz antrat. Gerade einmal doppeltes Geld brachte die Siegwette auf den Schützling von Top-Besitzer Werner Heinz.









