Nach hartem Pferdetritt: Daumen hoch bei Markus M?nch

„Etwas kürzer treten muss ich schon“, gibt Markus Münch (Foto links mit Filip Minarik) bei unserem Telefonat unumwunden zu. „Doch viel wichtiger ist, das ich heute im Laufe des Tages das Krankenhaus verlassen kann, aber fragen Sie mich doch lieber nach meinen Pferden“.

Jedenfalls macht der ehemalige Fußballprofi und jetzige, in Mannheim ansässige Besitzertrainer, keinen Hehl aus seiner Vorfreude hinsichtlich der ersten Starts von drei Kandidaten aus seinem Quartier.

„Der ganze Stall freut sich darauf, dass es nun endlich losgeht. Eigentlich wollten wir ja in Düsseldorf am Grafenberg loslegen, doch dann kam der Unfall dazwischen. Aber letztendlich spielt die eine oder andere Woche später ja auch keine Rolle, weil wir wieder gezielt bei den Meetings im Sommer angreifen wollen“, so ein zuversichtlicher Markus Münch weiter.

„Gesundheitlich bin ich jedenfalls auf dem Weg der Besserung, die Schmerzen aufgrund der ein, zwei gebrochenen Rippen sind erträglich, nur bei der Leberverletzung musste ich auf Anraten der Ärzte unter Beobachtung bleiben.“ Münch hatte wahrlich Glück im Unglück, war er doch im eigenen Stall durch einen Tritt eines seiner Pferde außer Gefecht gesetzt und anschließend ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Dabei gab es keinen Anlass, die Angelegenheit auf die leichte Schulter zu nehmen, so dass sogar eine intensivmedizinische Betreuung vonnöten war. „Jedenfalls geht es mir mittlerweile viel besser, so dass sogar ich plane, bei den ersten Starts meiner Pferde in dieser Saison in München dabei zu sein“.

Auf die Frage nach den Chancen von Zobel Davis, Fierce Storm und Well’s Tigress bemerkt der Heidelberger: „Ich erwarte jetzt nicht gleich Siege beim Saison-Einstand. Wer unsere Philosphie kennt, weiß, dass wir unseren Hauptaugenmerk, wie gesagt, auf den Sommer legen. Jedenfalls haben wir mit Eddie Pedroza und Filip Minarik sehr gute Leute im Sattel.‘

Und der Besitzertrainer weiter: ‚Alle Pferde haben im Übrigen gut gearbeitet, die Verhältnisse vor Ort können besser nicht sein, und ich bin selbst gespannt wie die Pferde laufen werden, wie zum Beispiel auch Fierce Storm. Der Wallach lief ja zweijährig einmal, und das gleich im Winterfavoriten 2009. Seitdem hat er keine Rennbahn gesehen. Zudem gilt er als nicht einfaches Pferd und braucht Selbstvertrauen. Jedenfalls soll er sich am Samstag nach der langen Pause erst einmal vorstellen.“

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